Valentin Abgottspon ist Kandidat für den Prix Courage des Beobachters
Es freut mich ausserordentlich, dass ich einer von sieben Kandidaten für den Prix Courage des Beobachters bin. Es ist eine ausserordentliche Ehre, dass ich die Nominierung erhalten habe. Wer Weiteres über die Geschichte dieses prestigeträchtigen Preises erfahren will, kann sich ja beim Wikipedia-Artikel schlau machen. Alleine schon die Tatsache, dass ich Kandidat bin, bedeutet mir sehr viel. Und hoffentlich bedeutet es auch für die Behörden in Stalden und Sitten etwas.
«Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache.» – Theodor Fontane: Der Stechlin.
Ich hoffe, dass ich über beide Eigenschaften in ausreichendem Masse verfüge und auch weiterhin verfügen werde. Ich bedanke mich schon jetzt bei allen Freunden und Bekannten, welche mir in dieser turbulenten und manchmal dunklen Zeit zur Seite gestanden sind und auch weiterhin zu mir stehen werden.
Wer den Fall noch nicht allzu sehr kennt, sei hingewiesen auf Links mit weiterführenden Informationen:
Eine Zusammenfassung der Geschehnisse inkl. Spendenaufruf wegen der Prozesskosten: Auf meiner eigenen Homepage (ausführlich) und auf der Homepage der Freidenker-Vereinigung der Schweiz (kürzer gefasst).
Es existiert auch ein ausführliches und trotzdem auch für den juristischen Laien gut lesbares Rechtsgutachten zum Fall: Homepage der Walliser Sektion der Freidenker.
Wer etwas wirklich Haarsträubendes lesen will, lese z.B. den Artikel zu meiner «Ausladung Diplomfeier» oder einen der vielen Artikel zu Schmähzuschriften/Aufforderungen zum Suizid.
Zum aktuellen Stand: Der Staatsrat lässt sich viiiel Zeit, schiebt den Entscheid wohl ein bisschen vor sich her: Rechtsverweigerungsbeschwerde abgelehnt.
In der Ausgabe des Beobachters vom 5. August 2011 sind die sieben verschiedenen Kandidaten (Einzelpersonen oder Gruppen) vorgestellt. Diese Ausgabe des Beobachters erscheint mit sieben verschiedenen Titelbildern mit Portraits der verschiedenen Kandidaten oder Kandidatengruppen vorne drauf.
Das sieht dann in etwa so aus:
Einige Texte zum Prix Courage sind auch frei online abrufbar. Beim folgenden Link findet man Allgemeines zum Prix Courage: Dossier Prix Courage.
Zudem findet sich auch eine Übersicht der 7 Kandidaten: Übersicht.
Ich selber bin Kandidat Nummer 6. Beim angegebenen Link findet sich auch ein etwa zweiminütiger Film: Kandidatur Valentin Abgottspon
Hier ein Auszug aus dem Text:
Prix Courage 2011 Kandidatur 6
Valentin Abgottspon
[…]
Valentin Abgottspon steht ein für eine strikte Trennung von Kirche und Staat.
Valentin Abgottspon ist ein Mann ohne religiösen Glauben, aber mit Idealen. Ein Menschenrechtsfanatiker, wie er selbst sagt. Und einer, der sich vehement für die Laizität, die Trennung von Kirche und Staat, einsetzt. Dass er an der Schule in Stalden im Vispertal, wo er einst selbst die Schulbank drückte, unter dem Kreuz Jesu unterrichten soll, kommt für den 31-jährigen Lehrer nicht in Frage. Also versorgt er das Kreuz im Schrank. Und wieso sollte er die Schüler auf die «Aufgaben als Mensch und Christ» vorbereiten, wie es das Walliser Unterrichtsgesetz will? Das widerspreche den Grundrechten. «In der Bundesverfassung steht: ‹Niemand darf gezwungen werden, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen›», sagt Abgottspon. […]
Beim angegebenen Link (oder direkt hier) kann jede und jeder seine Stimme für den Publikumspreis abgeben. Die Personalien müssen nur angegeben werden, wenn man an der Verlosung (zwei Nächte im Hotel Castell in Zuoz) teilnehmen will. Teilnahmeschluss ist der 6. September. Die Preisverleihung findet am 9. September im Studio 1 des Schweizer Fernsehens statt. Ich vorfreue mich schon. Dann werde ich freilich einen Teil des Denkfests verpassen, aber was will man...
Man kann auch auf andere Weise seine Stimme abgeben (hier mit der Kandidatur 6 – meiner – als Beispiel):
Beobachter
Prix Courage
Valentin Abgottspon
Postfach
8074 Zürich
Falls der Name des Favoriten nicht in der Adresse erwähnt wird, am besten links im Postkartentext etwas wie «Kandidat Nr. 6 – Valentin Abgottspon» hineinschreiben.
Als Postkartensujet eignen sich eventuell die von Hans Peter Brugger entworfenen Karten zur Bus- und Plakatkampagne: www.wahrscheinlichgibteskeinengott.ch. Hier zwei Beispiele:
Rote Anneliese April 2011 online, Fragen bezüglich der Finanzierung des katholischen Jugendtreffens
Die Ausgabe der Roten Anneliese vom April 2011 ist mittlerweile kostenlos im Archiv auf deren Webseite erhältlich: http://www.roteanneliese.ch/wp-content/uploads/2011/06/RA-217-2.pdf
Das Hauptthema ist Fukushima. Die RA widmet sich jedoch auch der Finanzierung des katholischen Jugendtreffens in Brig und den falschen Ankündigungen von Paul Martone in dieser Angelegenheit.
RA-217-2KatholischesJugendtreffen
Link auf die PDF-Datei.
Es mag sich lohnen, zwei ältere Artikel hierzu zu lesen:
Rote Anneliese Februar 2011 online, auch thematisiert: Drohungen gegen mich
Die Ausgabe der Roten Anneliese vom Februar 2011 ist mittlerweile kostenlos im Archiv auf deren Webseite erhältlich: http://www.roteanneliese.ch/wp-content/uploads/2011/04/RA-216-2seit.pdf
Das Hauptthema ist das 40-Jahre-Jubiläum des Stimmrechts für Frauen in der Schweiz. Auf der letzten Seite werden auch die Drohungen gegen mich thematisiert. Unten beigefügt die Rückseite der RA (Seite 16).
Die Online-Petition zur Unterstützung von Valentin Abgottspon läuft übrigens immer noch.
Ich empfehle ein Abonnement der RA. (Reguläres Jahresabo Fr. 50.-, Jugendabo für Lehrlinge und StudentenInnen Fr. 25.-) Die Rote Anneliese wird in Zukunft wahrscheinlich auch weiterhin am Thema «Trennung von Kirche und Staat im Wallis» dranbleiben.
Link auf die PDF-Datei.
Rote Anneliese November 2010 online, Thema Laizität im Wallis, Fall Abgottspon/Kruzifix
Die Ausgabe der Roten Anneliese vom November 2010 ist mittlerweile kostenlos im Archiv auf deren Webseite erhältlich: http://www.roteanneliese.ch/wp-content/uploads/2011/02/RA-215.pdf
Anbei habe ich eine auf die Artikel mit direktem Bezug zum Thema «Laizität im Wallis» beschränkte Fassung zusammengestellt. Auch der «Fall Abgottspon/Kruzifix in der öffentlichen Schule/säkulare Schule im Wallis» wird recht ausführlich dargestellt.
Die Online-Petition zur Unterstützung von Valentin Abgottspon läuft übrigens immer noch.
Ich empfehle ein Abonnement der RA. (Reguläres Jahresabo Fr. 50.-, Jugendabo für Lehrlinge und StudentenInnen Fr. 25.-) Die Rote Anneliese wird in Zukunft wahrscheinlich auch weiterhin am Thema «Trennung von Kirche und Staat im Wallis» dranbleiben. Wie schon in der Februar-Ausgabe geschehen und wie es wohl auch für die Anfang April erscheinende kommende Ausgabe der Fall sein wird.
Pressemitteilung: Verzicht, betreffend aufschiebender Wirkung das Bundesgericht anzurufen
Regionalrat der Orientierungsschule Stalden <> Abgottspon Valentin
Pressemitteilung: Verzicht, betreffend aufschiebender Wirkung das Bundesgericht anzurufen; Drängen auf raschen materiellen Entscheid betreffend missbräuchliche Kündigung Valentin Abgottspon
Mein Anwalt und ich haben entschieden, dass wir das Bundesgericht in Sachen aufschiebender Wirkung nicht anrufen werden, wir drängen stattdessen auf einen raschestmöglichen Entscheid in der Sache selber, also darauf, dass festgestellt wird, dass es sich um eine missbräuchliche Kündigung gehandelt hat.
Trotz des Verzichtes, ans Bundesgericht zu gelangen, bleiben verschiedene Punkte stossend:

