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	<title>Miszellen</title>
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	<description>Allerlei Wissenswertes und anderes aus den Bereichen Germanistik, Literatur, Philosophie, Technik, Kunst... von Valentin Abgottspon, Staldenried, Schweiz</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Aug 2012 07:35:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der Kieselstein des Varone / Pierre De Varone</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2012 07:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Abgottspon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freidenker]]></category>
		<category><![CDATA[Schwachfug]]></category>

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		<description><![CDATA[Walliser Kultur und Sprache für Dummies Langue et culture valaisanne pour des nuls Auch also PDF-Datei. Et aussi en français: Lien au PDF. Hintergründe auf deutsch: Tagesschau En français: 20 minutes Im Kruzifix-Streit lässt sich das Kantonsgericht Wallis immer noch Zeit: InfoSperber-Artikel Kanton Wallis auf dem Holzweg Eine meiner www.news.ch/freidenker-Kolumnen speziell zum Thema Wallis: Der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Walliser Kultur und Sprache für Dummies</p>
<p>Langue et culture valaisanne pour des nuls</p>
<p><a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/08/SteinDesVarone.png"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/08/SteinDesVarone-1024x703.png" alt="" title="Stein Des Varone" width="550" height="377" class="aligncenter size-large wp-image-776" /></a></p>
<p>Auch also <a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/08/SteinDesVarone.pdf" title="Stein Des Varone">PDF-Datei</a>.</p>
<p>Et aussi en français: </p>
<p><a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/08/PierreDeVarone.png"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/08/PierreDeVarone-1024x704.png" alt="" title="Pierre De Varone" width="550" height="378" class="aligncenter size-large wp-image-777" /></a></p>
<p>Lien au <a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/08/PierreDeVarone.pdf">PDF</a>.</p>
<p>Hintergründe auf deutsch: <a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/08/17/Schweiz/Fall-Varone-Journalistin-praesentiert-den-Stein-des-Anstosses">Tagesschau</a></p>
<p>En français: <a href="http://www.20min.ch/ro/news/suisse/story/Le-caillou-pris-par-Varone-serait-une-belle-pierre-25953558">20 minutes</a></p>
<p>Im Kruzifix-Streit lässt sich das Kantonsgericht Wallis immer noch Zeit: InfoSperber-Artikel <a href="http://www.infosperber.ch/Bildung/Kruzifix-Streit-Kanton-Wallis-auf-dem-Holzweg">Kanton Wallis auf dem Holzweg</a></p>
<p>Eine meiner <a href="http://www.news.ch/freidenker/">www.news.ch/freidenker</a>-Kolumnen speziell zum Thema Wallis: <a href="http://www.news.ch/Der+Kanton+Wallis+als+Entwicklungsland/543258/detail.htm">Der Kanton Wallis als Entwicklungsland</a></p>
<p>Tipp-Ex: <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ig-sorgfalt-und-minister-claude-roch-tipp-ex-11070986.html">http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ig-sorgfalt-und-minister-claude-roch-tipp-ex-11070986.html</a></p>
<p>Magritte: <a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/08/Magritte-La-trahison-de-image.jpg"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/08/Magritte-La-trahison-de-image-1024x707.jpg" alt="" title="Magritte-La-trahison-de-image" width="550" height="379" class="aligncenter size-large wp-image-781" /></a></p>
 <p><a href="http://www.abgott.ch/misc/?flattrss_redirect&amp;id=775&amp;md5=795b0ead02fb73582bf057dc0ea59383" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Freidenker auf katholischer Wallfahrt nach Medjugorje</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jul 2012 11:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Abgottspon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freidenker]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisch]]></category>
		<category><![CDATA[Maria]]></category>
		<category><![CDATA[Medjugorje]]></category>
		<category><![CDATA[Wallfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Sonntag, dem 29. Juli 2012 fahre ich Richtung Medjugorje ab, und zwar ans Jugendfestival Medjugorje, an dem sich über 50 000 junge Menschen zu einem Festival treffen, das «dein Leben verändern kann». Wie kommt ein überzeugter Freidenker nun dazu, an einen der berühmtesten katholischen* Wallfahrtsorte zu pilgern? Ich wurde dazu eingeladen und gehe [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Sonntag, dem 29. Juli 2012 fahre ich Richtung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Međugorje">Medjugorje</a> ab, und zwar ans <a href="http://www.catholix.ch/?id=52">Jugendfestival Medjugorje</a>, an dem sich über 50 000 junge Menschen zu einem Festival treffen, das «dein Leben verändern kann».</p>
<p>Wie kommt ein überzeugter Freidenker nun dazu, an einen der berühmtesten katholischen* Wallfahrtsorte zu pilgern? Ich wurde dazu eingeladen und gehe dort mal zum Reinschnuppern hin.</p>
<p>*Die offizielle katholische Kirche ziert sich noch ein bisschen, die Wunder in Medjugorje anzuerkennen. Das tut dem Besucherstrom aber keinen Abbruch, und vor allem innerhalb der charismatischen Bewegung steht «Medju» ganz hoch im Kurs.</p>
<p>Am 11. Dezember 2011 war die Erstausstrahlung der Reportage «Mission Maria – Eine Wallfahrt nach Medjugorje». Man kann sie sich <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=089901de-ebcf-48ef-95c6-19d8f1bc81b9">hier ansehen</a>. Ich hatte darauf auf meiner Facebook-Pinnwand hingewiesen und auch kommentiert. Zudem äusserte ich (mehr zum Spass), dass ich da gerne mal hingehen würde, sofern ich einen Sponsor dafür finden würde (denn Geld will ich dafür natürlich keines/nicht allzu viel ausgeben).</p>
<p>Es kamen dann auch rasch 7 Euro zusammen, welche für die Wallfahrt ausgelobt wurden. Wenig später erreichte mich dann das Angebot eines jungen Katholiken, mich nach Medjugorje einzuladen. Ich hatte Martin I. anlässlich des katholischen Jugendtreffens in Brig 2011 kennengelernt. Übrigens: Im Vorfeld dieses katholischen Jugendtreffens wurde von klerikaler Seite her <a href="http://www.abgott.ch/misc/?p=611">zugesichert</a>, dass «kein einziger Rappen Steuergeld aus dem Wallis» in den religiösen Anlass fliessen würde. Wie man dann in der Roten Anneliese vom April 2011 nachlesen konnte, waren es dann doch mindestens 13200.- Franken. (Kommentar hierzu bei: <a href="http://www.abgott.ch/misc/?p=183#comment-43">http://www.abgott.ch/misc/?p=183</a> weitere Infos: <a href="http://www.abgott.ch/misc/?p=481">http://www.abgott.ch/misc/?p=481</a>)<br />
Artikel auf Seite 9 des <a href="http://www.roteanneliese.ch/wp-content/uploads/2011/06/RA-217-2.pdf">PDFs</a>: «Ihr Kinderlein kommet».</p>
<p>Im Gegenzug hatte ich Martin I. dann eingeladen, an die <a href="http://www.ibka.org/convention2012_bericht3">Europäische Atheisten-Konferenz in Köln</a> zu kommen, leider konnte er an besagtem Wochenende nicht an der Konferenz teilnehmen.</p>
<p>Philipp Möller hat sich ja übrigens auch schon mal in die Höhle des Löwen gewagt, das wurde dann vom Fernsehen begleitet:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/esRKnE1PpAc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Richard Dawkins war für seine Dokumentation «The Root of All Evil?» auch kurz in Lourdes und hat dort ein paar Fragen gestellt: <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=9002284641446868316">Komplettes Video bei Google</a>.</p>
<p>Ich bin also jetzt unterwegs nach Bosnien-Herzegowina, und bin gespannt auf Diskussionen, Begegnungen und Erlebnisse. Ich gehe nicht dorthin, um zu stänkern oder übermässig kritisch zu sein, ich habe mit meinem Sponsor auch schon besprochen, dass ich wohl nicht an allen Anlässen der Reisegruppe (Gottesdiensten et al.) teilnehmen werde. Wir werden sehen, und ich werde wohl auch gelegentlich darüber twittern. Twitteraccount: @valabg</p>
<p>In den Reisehinweisen hiess es, man solle auch einen Rosenkranz mitnehmen. Dieser Anweisung freilich bin ich nicht gefolgt, habe mir stattdessen ausreichend Lektüre mitgenommen. </p>
<p>Z.B. das Spaghettimonsterevangelium und Thomas Glavinics <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/thomas-glavinic/unterwegs-im-namen-des-herrn.html">Unterwegs im Namen des Herrn</a>.</p>
<p>Vielleicht wird es ja doch etwas mit meiner Bekehrung, und ich werde geläutert aus Medju zurükkommen und in den Schoss der katholischen Kirche zurückkehren. Mal sehen. Dann hätten sich die Hoffnungen meines Dorfpfarrers anlässlich des <a href="http://www.abgott.ch/misc/?p=10">Kirchenaustrittsbestätigungsschreibens</a> doch noch erfüllt:</p>
<blockquote><p>Es ist unsere Hoffnung und unser Gebet, dass dieser Moment der Verwirrung nicht von Dauer ist.</p></blockquote>
<p>Dann könnte ich endlich das <a href="http://www.abgott.ch/misc/?p=224">Buch</a> «Vom Turbo-Atheisten zum Botschafter der Wahrheit und Liebe Gottes» publizieren. Ein finanzieller und publizistischer Erfolg wäre wohl garantiert.</p>
 <p><a href="http://www.abgott.ch/misc/?flattrss_redirect&amp;id=768&amp;md5=49f6bae649707953e45fd3b9e4486743" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Fritz Nietzsches Beobachtungen zur Prokrastination</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 19:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ruth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[«Jenes verborgene und herrische Etwas, für das wir lange keinen Namen haben, bis es sich endlich als unsre Aufgabe erweist, – dieser Tyrann in uns nimmt eine schreckliche Wiedervergeltung für jeden Versuch, den wir machen, ihm auszuweichen oder zu entschlüpfen, für jede vorzeitige Bescheidung, für jede Gleichsetzung mit solchen, zu denen wir nicht gehören, für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>«Jenes verborgene und herrische Etwas, für das wir lange keinen Namen haben, bis es sich endlich als unsre <em>Aufgabe</em> erweist, – dieser Tyrann in uns nimmt eine schreckliche Wiedervergeltung für jeden Versuch, den wir machen, ihm auszuweichen oder zu entschlüpfen, für jede vorzeitige Bescheidung, für jede Gleichsetzung mit solchen, zu denen wir nicht gehören, für jede noch so achtbare Tätigkeit, falls sie uns von unsrer Hauptsache ablenkt, ja für jede Tugend selbst, welche uns gegen die Härte der eigensten Verantwortlichkeit schützen möchte. Krankheit ist jedesmal die Antwort, wenn wir an unsrem Rechte auf <em>unsre </em>Aufgabe zweifeln wollen, – wenn wir anfangen, es uns irgendworin leichter zu machen. Sonderbar und furchtbar zugleich! Unsre <em>Erleichterungen </em> sind es, die wir am härtesten büßen müssen! Und wollen wir hinterdrein zur Gesundheit zurück, so bleibt uns keine Wahl: wir müssen uns <em>schwerer </em>belasten, als wir je vorher belastet waren...»
</p></blockquote>
<p>&ndash;  Friedrich Nietzsche: Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister. Zweiter Band. Vorrede, 4</p>
<p>Aus der Hanser-Schlechta-Ausgabe zitiert: Friedrich Nietzsche: Werke in sechs Bänden. Zweiter Band. Hg. v. Karl Schlechta. München/Wien: Hanser 1980. S. 740f. [identisch mit der 5. Auflage 1966]</p>
<p>Freilich äussert sich hier Nietzsche nicht ausschliesslich &ndash; eigentlich ja nicht einmal vorwiegend &ndash; zum Thema Prokrastination, sondern es geht im vielmehr um den allgemeinen Platz, den wir in unserem Leben einnehmen wollen, den Platz, den unser Leben und Schaffen in der Gesell- und Gemeinschaft einzunehmen hat. Aber Prokrastination ist halt ein so schönes Modewort!</p>
<p><a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/02/NietzscheJenesVerborgeneEtwas.png"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/02/NietzscheJenesVerborgeneEtwas-1024x609.png" alt="" title="" width="550" height="327" class="alignnone size-large wp-image-755" /></a></p>
<p><a href='http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/02/NietzscheJenesVerborgeneEtwas.pdf'>PDF-Datei</a></p>
 <p><a href="http://www.abgott.ch/misc/?flattrss_redirect&amp;id=751&amp;md5=9b2310c3ba48c350de42dadb441a07d8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Duden-Eintrag: Wortgewandtheid</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 21:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Abgottspon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freidenker]]></category>
		<category><![CDATA[Schwachfug]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier also ein weiterer Auszug aus dem Duden, der 2017 erscheinen wird. Ausschnitt aus der linken Spalte, S. 1189. Wortgewandtheid Verlinkende Abschrift aus dem Original: Wortgewandtheid, der; -en, -en [mhd. heiden, ahd. heidano, österr. auch Wortgewandtheide] (Rhet. außerordentlich eloquenter Atheist, Freidenker oder Ketzer. Z.B. M. Schmidt-Salomon, K.-H. Deschner, Ch. Koellerer, V. Abgottspon, Ch. Hitchens, A. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hier also ein <a href="http://www.abgott.ch/misc/?p=172">weiterer</a> Auszug aus dem Duden, der 2017 erscheinen wird. Ausschnitt aus der linken Spalte, S. 1189.</p>
<p><a title="View Wortgewandtheid on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/80016178/Wortgewandtheid" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">Wortgewandtheid</a><iframe class="scribd_iframe_embed" src="http://www.scribd.com/embeds/80016178/content?start_page=1&#038;view_mode=slideshow&#038;access_key=key-232copsb682523o9411m" data-auto-height="true" data-aspect-ratio="1.23340040241449" scrolling="no" id="doc_89810" width="100%" height="600" frameborder="0"></iframe><script type="text/javascript">(function() { var scribd = document.createElement("script"); scribd.type = "text/javascript"; scribd.async = true; scribd.src = "http://www.scribd.com/javascripts/embed_code/inject.js"; var s = document.getElementsByTagName("script")[0]; s.parentNode.insertBefore(scribd, s); })();</script><br />
<span id="more-731"></span><br />
<div id="attachment_732" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/01/Wortgewandtheid.png"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/01/Wortgewandtheid-1024x831.png" alt="" title="Wortgewandtheid" width="550" height="446" class="size-large wp-image-732" /></a><p class="wp-caption-text">Neologismus</p></div></p>
<p>Verlinkende Abschrift aus dem Original: </p>
<blockquote><p>Wortgewandtheid, der; -en, -en [mhd. heiden, ahd. heidano, österr. auch Wortgewandtheide] (Rhet. außerordentlich eloquenter Atheist, Freidenker oder Ketzer. Z.B. <a href="http://www.schmidt-salomon.de/homepage.htm">M. Schmidt-Salomon</a>, <a href="http://www.deschner.info/">K.-H. Deschner</a>, <a href="http://www.koellerer.net/">Ch. Koellerer</a>, V. Abgottspon, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453620364/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=abgottch-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453620364">Ch. Hitchens</a>, <a href="http://www.arno-schmidt-stiftung.de/">A. Schmidt</a>, <a href="http://www.giordano-bruno-stiftung.de/mitarbeiter/moeller-philipp">P. Möller</a>)</p></blockquote>
<p>Links auf die Dateien: <a href='http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/01/Wortgewandtheid.pdf'>Wortgewandtheid.pdf</a> und <a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/01/Wortgewandtheid.png">Wortgewandtheid.png</a></p>
<p>Der hochverehrte Herr Koellerer twittert übrigens als <a href="https://twitter.com/#!/Philoponus">@philoponus</a>.</p>
<p>Und wer mir jetzt mangelnde Bescheidenheit vorzuwerfen imstande ist, der lese mein diesbezügliches <a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2012/01/Einseitigkeitdef.pdf">Geständnis</a>. Da fehlt unten freilich noch das 'Wortgewandtheid'. </p>
<p>Einige der oben erwähnten Leute werden übrigens auch an der internationalen atheistischen <a href="http://www.ibka.org/tagung2012">IBKA-Tagung</a> in Köln sprechen. Vom 25. bis 27 Mai wird dort eine Konferenz unter dem Motto «Die Atheistische Perspektive &ndash; national, regional, global» stattfinden.</p>
 <p><a href="http://www.abgott.ch/misc/?flattrss_redirect&amp;id=731&amp;md5=655d6319824304145d3d667552243c7a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Nicole Dills Buch «Leben!» als Taschenbuch erschienen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 20:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Abgottspon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicole Dills Buch «Leben! – Wie ich ermordet wurde» ist unlängst als Taschenbuch und als e-Book erschienen. Freilich, es ist auch die CHF 39.90 Wert, die man für die gebundene Ausgabe hinblättern muss, vielleicht ist die günstigere Taschenbuchausgabe aber für einige Anlass genug, das Buch jetzt erst recht zu kaufen und zu lesen. Ich wünsche [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nicole Dills Buch «Leben! – Wie ich ermordet wurde» ist unlängst als <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499628147/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=abgottch-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499628147">Taschenbuch</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=abgottch-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499628147" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
 und als <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006O1NXJE/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=abgottch-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B006O1NXJE">e-Book</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=abgottch-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B006O1NXJE" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> erschienen. Freilich, es ist auch die CHF 39.90 Wert, die man für die gebundene Ausgabe hinblättern muss, vielleicht ist die günstigere Taschenbuchausgabe aber für einige Anlass genug, das Buch jetzt erst recht zu kaufen und zu lesen. Ich wünsche dem Buch jedenfalls möglichst viele Leserinnen und Leser.</p>
<p>Anlässlich der Preisverleihung des <a href="http://www.abgott.ch/misc/?p=670">Prix Courage</a> des Schweizer Magazins <a href="http://www.beobachter.ch/">Beobachter</a> durfte ich Nicole Dill auch kurz persönlich kennenlernen (ich hatte das Buch bereits vor dem Galaabend gelesen). Eine sehr freundliche Person. Sie war so nett und hat eine Widmung in mein Exemplar geschrieben:</p>
<p class="flickrTag_container"><a href="http://farm8.static.flickr.com/7171/6784424069_fa0f0087ae.jpg" class="flickr" title=" &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/45835090@N00/6784424069/&quot;&gt;view&amp;nbsp;on&amp;nbsp;flickr&amp;raquo;&lt;/a&gt;" rel="lightbox"><img src="http://farm8.static.flickr.com/7171/6784424069_fa0f0087ae_m.jpg" alt="Nocole Dill Widmung" class="flickr small photo" /></a></p>
<blockquote><p>9. September 2011<br />
Für Valentin<br />
Das Leben ist<br />
lesenswert!<br />
Herzlich, Nicole Dill</p>
<p>Ich gratuliere Dir zur Nomination zum<br />
Prix Courage 2011</p></blockquote>
<p>Im Zusammenhang mit dem Erscheinen der Taschenbuchausgabe gab es auch einige Berichte in den Medien:</p>
<p>Bei mona lisa (ZDF, 28.1.2012): <a href="http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,8465644,00.html">http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,8465644,00.html</a> oder in der Zeitschrift <a href="http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2011/herbst-2011/nicole-dill-niemand-hat-mir-gesagt-dass-er-ein-moerder-ist/">Emma</a>.<br />
Facebook-Seite zum Buch: <a href="http://www.facebook.com/nicole.dill.leben">http://www.facebook.com/nicole.dill.leben</a></p>
<p>Website <a href="http://www.sprungtuch.ch/">Sprungtuch</a>, als Anlaufstelle für Gewaltopfer. </p>
<p>Chapeau vor dieser mutigen Frau. Es braucht Courage, diese Erlebnisse in einem Buch zu verarbeiten.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=abgottch-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3499628147&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
 <p><a href="http://www.abgott.ch/misc/?flattrss_redirect&amp;id=727&amp;md5=fddce450a7bba3f376eb62d866e24ca6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Nützliches Venn-Diagramm für Diskussionen mit Religiösen</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 18:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Abgottspon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zuge vieler Diskussionen mit lernresistenten, faktenallergischen Religiösen (Kreationisten und anderen Esoterikern) ist mir folgendes Venn-Diagramm eingefallen. Ich habe unlängst das das Büchlein Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt durchgeblättert, welches sich vorzüglich als Geschenk eignet, daher wahrscheinlich auch die Idee zum Diagramm.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge vieler Diskussionen mit lernresistenten, faktenallergischen Religiösen (Kreationisten und anderen Esoterikern) ist mir folgendes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mengendiagramm">Venn-Diagramm</a> eingefallen.</p>
<p>Ich habe unlängst das das Büchlein <a href="http://www.amazon.de/gp/product/345360220X/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&#038;tag=abgottch-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=345360220X">Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=abgottch-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=345360220X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> durchgeblättert, welches sich vorzüglich als Geschenk eignet, daher wahrscheinlich auch die Idee zum Diagramm.</p>
<p><a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/12/VennReligioesedeutsch1.png"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/12/VennReligioesedeutsch1-300x216.png" alt="" title="VennReligioesedeutsch" width="300" height="216" class="aligncenter size-medium wp-image-718" /></a></p>
 <p><a href="http://www.abgott.ch/misc/?flattrss_redirect&amp;id=708&amp;md5=3efff1beab69220d5c5740d6ea94b6c2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Speech at CILALP Meeting in Oslo / IHEU General Assembly  and Congress</title>
		<link>http://www.abgott.ch/misc/?p=694&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=speech-at-cilalp-meeting-in-oslo-iheu-general-assembly-and-congress</link>
		<comments>http://www.abgott.ch/misc/?p=694#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 10:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Abgottspon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freidenker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.abgott.ch/misc/?p=694</guid>
		<description><![CDATA[I was a guest speaker at the founding convention of the International Association of the Free Thought in Oslo. And now I'm at the General Assembly and Congress of IHEU. Already met loads of interesting people, and I hope that will continue... I gave a talk about my case, that I – as a teacher [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>I was a guest speaker at the <a href="http://hef.ramvik.no/?div_id=40&#038;pag_id=40">founding convention</a> of the International Association of the Free Thought in Oslo. And now I'm at the General Assembly and <a href="http://www.iheu.org/most-diverse-humanist-congress-ever-will-train-next-generation-leaders">Congress</a> of <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Humanistische_und_Ethische_Union">IHEU</a>. Already met loads of interesting people, and I hope that will continue...</p>
<p>I gave a talk about my case, that I – as a teacher at a state school in Switzerland - was fired for not putting up a crucifix in my class room, fighting for secularism, a skeptic, scientific approach to life and education etc. Switzerland should be secular, the district I live in isn't really.</p>
<p>Vote for the Prix Courage, a very prestigious Swiss prize for outstanding actions: <a href="http://www.beobachter.ch/?id=727"><strong>http://www.beobachter.ch/?id=727</strong></a> (choose Valentin Abgottspon, "Ich will an der Verlosung teilnehmen.*" choose "Nein", that means you don't want to win a week-end in a Swiss hotel, that way you won't have to write down your name, then "Senden")<br />
Call for donations (lawsuit): <a href="http://www.frei-denken.ch/de/2011/06/prozessunterstutzung-fur-valentin-abgottspon/">http://www.frei-denken.ch/de/2011/06/prozessunterstutzung-fur-valentin-abgottspon/</a> (german)</p>
<p>I made it to the cover of «Beobachter» magazine. 309 000 copies in a tiny country like Switzerland (7 Mio. inhabitants), that's not too bad.</p>
<p>I think it would really annoy the s**t out of the Christian conservative politicians who did this to me and send a strong political sign, if I was to win the Prix Courage... </p>
<div id="attachment_671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/08/Titelbilder_Beobachter_5_8_2011.jpg"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/08/Titelbilder_Beobachter_5_8_2011.jpg" alt="TitelbilderBeobachter" title="Titelbilder_Beobachter_5_8_2011" width="538" height="720" class="size-full wp-image-671" /></a><p class="wp-caption-text">TitelbilderBeobachter August</p></div>
<p>Votez pour le Prix Courage: <a href="http://www.beobachter.ch/?id=727">http://www.beobachter.ch/?id=727</a> (choisir Valentin Abgottspon, "Ich will an der Verlosung teilnehmen.*" choisir "Nein", ça veut dire vous ne voulez pas gagner un week-end dans un hôtel, comme ça, il ne faut pas mettre l'adresse, après "Senden", ça veut dire "envoyer")<br />
<span id="more-694"></span><br />
Appel de soutien pour le cas de litige: <a href="http://www.librepensee.ch/fr/2011/06/appel-de-soutien-pour-le-cas-de-litige/">http://www.librepensee.ch/fr/2011/06/appel-de-soutien-pour-le-cas-de-litige/</a></p>
<p>Attached are the English, German and French Versions. </p>
<p>PDFs and Scribd at the end of the article.</p>
<p><strong>The commitment to secularism and against the presence of a crucifix in a public school leads to a dismissal of a theacher in the canton of Valais/Wallis (Switzerland) 	Valentin Abgottspon</strong></p>
<p>In Switzerland there exists a decision of the Federal Court in 1990 that a crucifix in a public school violates the requirement of religious neutrality and is thus to be removed at the latest if requested. Switzerland is heavily federally organized and there are big differences in how the relationship between church and state is embodied in the individual cantons (i.e. districts of Switzerland).<br />
I myself have removed the crucifix that was towering over the black board in my classroom at the end of 2009 and thus established the religious neutrality of this public space myself. Beginning of May 2010 the Valais section of free-thinkers Switzerland was founded, I became its president and I publicly spoke out for the separation of church and state, especially in public schools. I have advocated a skeptical, scientific world view, and humanistic values, and claimed transparency in the system of church taxes, etc. (The system of church financing in the canton of Valais is in fact extremely scandalous.)<br />
On August 11th, 2010 a meeting was held with the Department of Education, where I raised questions regarding religious instruction and prayer during school hours, mass, presence of the crucifix, the situation of non-catholic or non-believing teachers and pupils, etc. The cantonal law concerning public education prescribes that state school are to prepare their pupils for "... their task as a human being and as a Christian ...", so – strictly speaking – the children of non-believing parents are also to be prepared for their task as Christian. This passage and the practices in many public schools in Valais clearly violate the Swiss Federal Constitution and the universal human rights, too. A local politician of a Christian party, which wanted to gain something out of this maneuver has subsequently made public that these questions were raised. Later I was asked to put up the crucifix in my classroom again. In fact, I refused to carry out this action. Twice the crucifix was put up overnight in my classroom again – against my express wishes. I twice removed it before class started and placed it in a closet. On October 8th, 2010 the school board handed me my immediate dismissal. The authorities operate with pretexts such as "destroyed trust" and the like, even though I have excellent references and I always performed my work as a teacher in an exemplary way.<br />
The State Council (the executive branch of the canton) has not yet – nearly a whole year later ! – decided whether the dismissal was abusive. A legal opinion on the case does, however, demonstrate clearly that the dismissal was abusive and that I have fulfilled the fiduciary duty to my employer and that the situation at the school in Stalden has to be changed. It is scandalous that the authorities have tried and are still trying to make an example of it; it is to be condemned, that upstanding citizens, which raise critical issues and advocate for their rights are being threatened by their social and pecuniary death. I regard this case as one of the most serious disregards of secular principles in the recent history of Switzerland.</p>
<p><strong>Valentin Abgottspon (CH) – Communication en  français.</p>
<p>L'engagement pour la laïcité et contre la présence d'un crucifix dans une école publique mène à un licenciement d’un professeur dans le canton du Valais (Suisse)</strong></p>
<p>En Suisse, il existe une décision de la Cour fédérale prise en  1990  selon laquelle un crucifix dans une école publique viole l'obligation de neutralité religieuse et donc est à retirer au plus tard quand quelqu’un le demande. La Suisse est organisé d’une manière très fédéraliste et donc il y a de grandes différences dans la façon que les relations entre Eglise et Etat sont incorporées dans les différents cantons.<br />
Moi, j'ai enlevé à la fin de 2009 le crucifix de ma salle de classe ; il trônait au dessus du tableau noir et j’ai donc établi moi-même la neutralité religieuse de cet espace public. Début mai 2010 a été fondée la section Valaisanne des libres-penseurs, je suis devenu le président et j’ai publiquement encouragé la séparation de l'Eglise et de l'Etat, en particulier dans les écoles publiques. J'ai préconisé une vision sceptique et scientifique du monde, j’ai promu les valeurs humanistes et j’ai demandé la transparence dans le système des impôts ecclésiastiques, etc. (Le système de financement des églises dans le canton du Valais est en fait extrêmement scandaleux.)<br />
Le 11 août 2010 une réunion a eu lieu avec le Ministère de l'Education. J’ai soulevé des questions concernant l'instruction religieuse et la prière pendant les heures scolaires, de l’office religieux/culte, de la présence du crucifix, de la situation des enseignants et des élèves non-catholiques ou non-croyants, etc. La loi sur l'instruction publique prescrit que les écoles publiques doivent préparer leurs élèves à leur «... tâche de personne humaine et de chrétien.», donc – à proprement parler –les enfants des parents d’une autre religion ou sans confession sont aussi à préparer à leur tâche de chrétien. Ce passage et les pratiques dans de nombreuses écoles publiques dans le Valais violent clairement la Constitution fédérale suisse et aussi les droits humains universels. Un politicien local d'un parti chrétien, qui voulait tirer bénéfice personnellement et politiquement de cette manœuvre a ensuite rendu publique cette controverse, et les questions qui ont été posées. Plus tard, on m’a demandé de raccrocher le crucifix dans ma salle de classe. En fait, j'ai refusé d'effectuer cette action. Deux fois le crucifix a été raccroché pendant la nuit contre mon désir bien exprimé. Je l'ai ensuite retiré deux fois avant que la classe  ne recommençe et  je l’ai placé dans un placard. Le 8 octobre 2010, la commission scolaire m’a licencié avec effet immédiat. Les autorités utilisent des prétextes comme « a détruit  la relation de confiance», même si j'ai des certificats de travail excellents et que j’ai toujours réalisé mon travail en tant que professeur, d’une manière exemplaire.<br />
Le Conseil d'État (l'exécutif du canton) n'a pas encore – après presque une année entière! – décidé si le licenciement était abusif. Un avis de droit sur l'affaire toutefois, démontre clairement que le licenciement était injustifié, que j'ai réalisé mon devoir statutaire envers mon employeur et que la situation à l'école de Stalden doit changer. Il est scandaleux que les autorités aient essayé et essaient encore d’en faire un exemple; on doit condamner le fait que des citoyens debout, qui posent des questions critiques et qui oeuvrent pour leurs droits, sont menacés de mort sociale et pécuniaire. Je considère cette affaire comme l'un des mépris les plus graves contre les principes laïques de l'histoire récente de la Suisse.</p>
<p><strong>Der Einsatz für Laizität und gegen die Präsenz eines Kruzifixes an einer öffentlichen Schule führt zu einer fristlosen Entlassung eines Lehrers im Kanton Wallis (Schweiz) 	Valentin Abgottspon</strong> </p>
<p>In der Schweiz existiert ein Entscheid des Bundesgerichts aus dem Jahre 1990, dass ein Kruzifix in einer öffentlichen Schule das Gebot der religiösen Neutralität verletze und also spätestens auf Verlangen zu entfernen sei. Die Schweiz ist stark föderal organisiert und es bestehen grosse Unterschiede darin, wie das Verhältnis Kirche und Staat in den einzelnen Kantonen ausgestaltet wird.<br />
Ich selber habe aus meinem Klassenzimmer Ende 2009 das dort über der Wandtafel thronende Kruzifix entfernt und somit die konfessionelle Neutralität dieses öffentlichen Raumes selber hergestellt. Anfangs Mai 2010 wurde im Wallis eine Sektion der Freidenker gegründet, ich wurde deren Präsident und habe mich auch öffentlich für die Trennung von Staat und Kirche gerade auch an staatlichen Schulen eingesetzt. Ich habe für eine skeptische, wissenschaftliche Weltsicht plädiert, für humanistische Werte, für Transparenz im System der Kirchensteuern usw. (Das System der Kirchenfinanzierung im Wallis ist in der Tat ausserordentlich skandalös.)<br />
Am 11. August 2010 fand ein Gespräch mit der Dienststelle für Unterrichtswesen statt, es wurden von mir Fragen aufgeworfen bezüglich Religionsunterricht, Gebet während der Unterrichtszeit, Messbesuch, Präsenz des Kruzifixes, Situation anders- oder nichtgläubiger Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern usw. Das Walliser Unterrichtsgesetz schreibt übrigens vor, dass die staatliche Schule ihre Schülerinnen und Schüler auf «... ihre Aufgabe als Mensch und Christ ...» vorbereiten solle, also – genau genommen – sollen auch Kinder konfessionsfreier Eltern auf ihre Aufgabe als Christ vorbereitet werden. Dieser Passus sowie die Praktiken an vielen öffentlichen Schulen im Wallis verstossen klar gegen die Schweizer Bundesverfassung und gegen die allgemeinen Menschenrechte. Ein Lokalpolitiker einer christlichen Partei, welcher sich durch dieses Manöver profilieren wollte, hat daraufhin publik gemacht, dass diese Fragen gestellt wurden. Später wurde ich dann dazu aufgefordert, das Kruzifix in meinem Klassenzimmer wieder aufzuhängen. Tatsächlich habe ich mich geweigert, diese Handlung vorzunehmen. Zwei Mal wurde das Kruzifix über Nacht entgegen meinem ausdrücklichen Willen wieder in meinem Schulzimmer aufgehängt. Ich habe es dann jeweils vor Unterrichtsbeginn wieder abgenommen und in einen Schrank gelegt.  Mir wurde am 8. Oktober 2010 die fristlose Kündigung ausgehändigt. Die Behörden operieren darin  mit Schutzbehauptungen wie «zerstörtes Vertrauensverhältnis» und Ähnlichem, obwohl ich über ausgezeichnete Arbeitszeugnisse verfüge und meine Arbeit als Lehrperson stets vorbildlich verrichtete.<br />
Der Staatsrat (die Exekutive des Kantons) hat noch nicht – bald ein ganzes Jahr später! – darüber entschieden, ob die fristlose Kündigung missbräuchlich war. Ein Rechtsgutachten zum Fall legt jedoch eindeutig dar, dass die Kündigung missbräuchlich war, dass ich die Treuepflicht gegenüber meinem Arbeitgeber erfüllt habe und dass die Situation an der Schule Stalden geändert werden muss. Es ist skandalös, dass die Behörden hier versucht haben und immer noch versuchen, ein Exempel zu statuieren; es ist zu verurteilen, dass aufrechte Staatsbürger, welche kritische Fragen stellen und sich für ihre Rechte einsetzen mit dem sozialen und pekuniären Tod bedroht werden. Ich halte diesen Fall für eine der gravierendsten Missachtungen laizitärer Prinzipien in der jüngeren Geschichte der Schweiz.</p>
<p>Geben Sie ihre Stimme für den Publikumspreis des Prix Courage ab, das ist ein sehr angesehener Schweizer Preis für aussergewöhnliche Taten: <a href="http://www.beobachter.ch/?id=727">http://www.beobachter.ch/?id=727</a> (Die Adresse muss nur angegeben werden, wenn man am Wettbewerb teilnehmen will, 2 Übernachtungen in einem Hotel)<br />
Spendenaufruf und Zusammenfassung <a href="http://www.frei-denken.ch/de/2011/06/prozessunterstutzung-fur-valentin-abgottspon/">http://www.frei-denken.ch/de/2011/06/prozessunterstutzung-fur-valentin-abgottspon/</a></p>
<p>Link to <a href='http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/08/EnglishRedebeitragValentinOslo.pdf'>PDF-File</a>, english.</p>
<p><a title="View EnglishRedebeitragValentinOslo on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/62076011/EnglishRedebeitragValentinOslo" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">EnglishRedebeitragValentinOslo</a><iframe class="scribd_iframe_embed" src="http://www.scribd.com/embeds/62076011/content?start_page=1&#038;view_mode=list&#038;access_key=key-1cf3v0iy8i1dl4c76y7h" data-auto-height="true" data-aspect-ratio="0.706697459584296" scrolling="no" id="doc_62165" width="100%" height="600" frameborder="0"></iframe><script type="text/javascript">(function() { var scribd = document.createElement("script"); scribd.type = "text/javascript"; scribd.async = true; scribd.src = "http://www.scribd.com/javascripts/embed_code/inject.js"; var s = document.getElementsByTagName("script")[0]; s.parentNode.insertBefore(scribd, s); })();</script></p>
<p>Lien pour le <a href='http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/08/francaisRedebeitragValentinOslo.pdf'>PDF français</a>.</p>
<p><a title="View francaisRedebeitragValentinOslo on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/62076206/francaisRedebeitragValentinOslo" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">francaisRedebeitragValentinOslo</a><iframe class="scribd_iframe_embed" src="http://www.scribd.com/embeds/62076206/content?start_page=1&#038;view_mode=list&#038;access_key=key-h624g8tkqks07l57m50" data-auto-height="true" data-aspect-ratio="0.706697459584296" scrolling="no" id="doc_45352" width="100%" height="600" frameborder="0"></iframe><script type="text/javascript">(function() { var scribd = document.createElement("script"); scribd.type = "text/javascript"; scribd.async = true; scribd.src = "http://www.scribd.com/javascripts/embed_code/inject.js"; var s = document.getElementsByTagName("script")[0]; s.parentNode.insertBefore(scribd, s); })();</script></p>
<p>Link auf die <a href='http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/08/DeutschGermanRedebeitragValentinOslo.pdf'>PDF-Datei</a>, deutsch.</p>
<p><a title="View DeutschGermanRedebeitragValentinOslo on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/62075990/DeutschGermanRedebeitragValentinOslo" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">DeutschGermanRedebeitragValentinOslo</a><iframe class="scribd_iframe_embed" src="http://www.scribd.com/embeds/62075990/content?start_page=1&#038;view_mode=list&#038;access_key=key-1skalse8ej19kc8kdt17" data-auto-height="true" data-aspect-ratio="0.706697459584296" scrolling="no" id="doc_66450" width="100%" height="600" frameborder="0"></iframe><script type="text/javascript">(function() { var scribd = document.createElement("script"); scribd.type = "text/javascript"; scribd.async = true; scribd.src = "http://www.scribd.com/javascripts/embed_code/inject.js"; var s = document.getElementsByTagName("script")[0]; s.parentNode.insertBefore(scribd, s); })();</script></p>
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		<title>Jubiläumspost: Vor einem Jahr&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 22:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Abgottspon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freidenker]]></category>
		<category><![CDATA[Margelist]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Post erschien erstmals am 23. August 2010 auf der Webseite der Walliser Sektion der FVS unter dem Titel «Kanton Wallis: Verhältnis Kirche/Religion und öffentliche Schule(n)». Das Gespräch fand am 11. August 2010 in Sitten statt. Zum doppelten Jahrestag &#8211; 1 Jahr DfU-Gespräch und 178. Geburtstag Ingersolls &#8211; stelle ich die Gesprächsnotiz zum Treffen mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Post erschien erstmals am 23. August 2010 auf der <a href="http://wallis.frei-denken.ch/?p=591">Webseite der Walliser Sektion</a> der FVS unter dem Titel «Kanton Wallis: Verhältnis Kirche/Religion und öffentliche Schule(n)». Das Gespräch fand am 11. August 2010 in Sitten statt. Zum doppelten Jahrestag &ndash; 1 Jahr DfU-Gespräch und 178. Geburtstag <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_G._Ingersoll">Ingersolls</a> &ndash; stelle ich die Gesprächsnotiz zum Treffen mit den Vertretern der Dienststelle für Unterrichtswesen hier auch auf meinem privaten Blog noch einmal ein.<br />
Ich blicke natürlich mit einiger Nostalgie zurück auf jene Zeiten, als ich noch unbekümmert-naiv und in einer Parenthese &ndash; also sozusagen beiläufig &ndash; zu formulieren wagte: </p>
<blockquote><p>(Denn auch im Wallis gilt die Bundesverfassung.)</p></blockquote>
<p>Kommentare, Gedanken und Anregungen herzlich willkommen!</p>
<p><span id="more-686"></span></p>
<p><strong>Treffen mit dem Adjunkt (für das deutschsprachige Wallis) der Dienststelle für Unterrichtswesen (DfU) des Staates Wallis</strong></p>
<p>Am 12. Juli 2010 hatte ich dem Adjunkt Marcel Blumenthal einen Brief mit der Bitte um einen Terminvorschlag für ein Gespräch und mit einigen Fragen/zu klärenden Punkten zur Vorbereitung des Gespräches zukommen lassen. (Der Brief liegt weiter unten im Artikel zur Ansicht bei.)</p>
<p>Am 11. August 2010 (immerhin der Geburtstag <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_G._Ingersoll">Ingersolls</a>!) fand ein Gespräch statt. Anwesend waren Valentin Abgottspon (Präsident der Sektion Wallis der Freidenker-Vereinigung der Schweiz), Marcel Blumenthal (seit 1. Juli oder 1. August Adjunkt, zuständig für die öffentlichen Schulen der obligatorischen Schulzeit im deutschsprachigen Teil des Kantons) und Peter Margelist (Jurist bei der DfU).</p>
<p>Das Gespräch dauerte etwa 60 Minuten. Ich werde im Folgenden einige Punkte nicht sehr ausführlich darstellen, andere recht detailliert, dieser Blogeintrag soll in gewissem Sinne die Funktion einer "semi-öffentlichen" Aktennotiz oder eines Protokolls erfüllen, so wissen unsere Mitglieder und interessierte Personen, welches die Positionen der DfU sind und wie die Sektion weiter vorzugehen gedenkt.</p>
<p>Grundsätzlich ist die DfU Teil der Exekutive, somit mit der Ausführung der vorhandenen Gesetze betraut.</p>
<p>Zur Frage nach einer Gesetzesbestimmung oder Verordnung/Reglement zum Besuch von Gottesdiensten während der ordentlichen Unterrichtszeit:<br />
Den Schulleitungen (viele Kompetenzen in diesem Feld liegen auf kommunaler Ebene, nicht auf kantonaler) wird hier ein gewisser Spielraum eingeräumt.<br />
Nähere Bestimmungen zum Besuch von Schulmessen sind nicht vorhanden.<br />
Der Gottesdienstbesuch in der Primarschule ist auf der Stundentafel nicht aufgefüht. (Diesbezüglich sind von uns wohl Kontakte zum <a href="http://www.ollo.ch/index_1">ollo</a> und zum <a href="http://www.lvo-vs.ch/">LVO (Primarlehrpersonen)</a> zu suchen.)<br />
Es wurde auch auf den <a href="http://www.vs.ch/public/public_lois/de/LoisHtml/read.asp?link=405.200.htm&#038;File=405.200.htm#P67_3683">Art. 13 des Anstellungsreglements</a> verwiesen (Hervorhebung von mir, V.A.):</p>
<blockquote><p>Art. 13 Pflichten<br />
Der Lehrer ist verpflichtet, während des Schuljahres seine ganze Zeit der Erfüllung seiner beruflichen Aufgaben zu widmen.<br />
Diese sind namentlich folgende:</p>
<p>a) er sichert die Erziehung und Ausbildung der ihm anvertrauten Schüler <strong>im Sinne von Artikel 3 des Gesetzes</strong>;<br />
b) er ist für die Schaffung einer ihrer schulischen Arbeit günstigen Atmosphäre besorgt;<br />
c) er widmet sich ihrer Beobachtung, Aufklärung und Beratung im Sinne der Schul- und Berufswahl;<br />
d) er schenkt jenen von ihnen besondere Aufmerksamkeit, die erzieherisch, schulisch oder gesundheitlich zusätzlicher Massnahmen bedürfen;<br />
e) er wacht über die genaue Einhaltung der Vorschriften betreffend die Gesundheitspflege;<br />
f) er stellt die Verbindung und Zusammenarbeit mit den Eltern und Schulbehörden her und erhält sie aufrecht;<br />
g) er hält sich auf dem laufenden über die Entwicklung von Unterrichtsmethoden und -praktiken und die Bedürfnisse der Schule.</p></blockquote>
<p>Es wäre übrigens interessant, zu erfahren, was denn im Art. 2 unter d) aufgehoben wurde. Ich habe leider momentan keinen Zugriff auf das Amtsblatt Nr. 45 aus dem Jahre 2008.</p>
<p>Dieser Artikel (bei a) ) verweist auf Art. 3 des <a href="http://www.vs.ch/public/public_lois/de/LoisHtml/frame.asp?link=400.1.htm">Schulgesetzes</a> (Hervorhebung von mir, V.A.):</p>
<blockquote><p>Art. 3 (2) Allgemeine Aufgabe der Schule<br />
Die allgemeine Aufgabe der Walliser Schule besteht darin, die Familie bei der Erziehung und Ausbildung der Jugend zu unterstützen.</p>
<p>Zu diesem Zwecke erstrebt sie die Zusammenarbeit mit den öffentlich-rechtlich anerkannten Kirchen (nachfolgend Kirchen genannt).<br />
Sie bemüht sich, die sittlichen, geistigen und körperlichen Anlagen des Schülers zur Entfaltung zu bringen und ihn auf seine Aufgabe als Mensch und <strong>Christ</strong> vorzubereiten.</p></blockquote>
<p>Das ist freilich eine höchst zweifelhafte Stelle in diesem Gesetz. Ein hinduistischer Lehrer an einer öffentlichen Schule im Wallis müsste also auch einen muslimischen Knaben "auf seine Aufgabe als Mensch und Christ" vorbereiten.</p>
<p>Diese Fundamente alleine reichen unserer Ansicht nach nicht wirklich aus, um den Besuch (konfessioneller) Gottesdienste an öffentlichen Schulen während der ordentlichen Unterrichtszeit zu begründen oder zu rechtfertigen. Es ist unserer Ansicht nach keine Erlaubnis an Schulbehörden und Schulleitungen gegeben, solche Gottesdienste durchzuführen bzw. zu besuchen.</p>
<p>Ich stellte daraufhin die Frage, wie denn allgemein die Situation von konfessionsfreien oder andersgläubigen Lehrpersonen eingeschätzt werde, ob denn dieser Bezug auf eine Religion nicht problematisch sei. Zudem gab ich zu Bedenken, dass, weil – und das ist ja Fakt – Gottesdienstbesuche nirgends aufgeführt oder reglementiert sind, von einer Lehrperson keine Aufsicht oder Besuch eines solchen verlangt werden dürfe. (Denn auch im Wallis gilt die <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/a15.html">Bundesverfassung</a>.) Zumindest müsste also doch in Bewerbungen von Schulzentren, die solche Gottesdienste veranstalten, explizit auf diese Anforderungen hingewiesen werden. Denn sie stehen nicht in irgendwelchen Reglementen, Lehrerstatuten, Leitbildern... Daraufhin beschied mir Herr Margelist, dass das keinesfalls nötig sei und zudem (ich zitiere hier zwar aus dem Gedächtnis, dem Inhalt nach aber völlig zutreffend): "...wem das hier [gemeint: im Kanton Wallis] nicht passt, der kann ja in einen anderen Kanton gehen, oder einen anderen Beruf ausüben, z.B. Post vertragen oder so."</p>
<p>Situation an der Primarschule: Auch hier gilt die Gemeindeautonomie, zudem ist der Gottesdienstbesuch stets ausserhalb der Stundentafel zu organisieren. (Wohl analog zu den Regelungen auf Sek. I-Stufe müssen Gottesdienstbesuche über das Zeitgefäss "14 Tage kulturelle Anlässe pro Schuljahr" organisiert werden?) Die Begleitung und Aufsicht durch Lehrpersonen ist demnach dort analog zu einem Bibliotheksbesuch o.Ä. organisiert.<br />
Ich erwähnte, dass konfessionsfreie oder andersgläubige Lehrpersonen bei solchen Anlässen in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt werden und allenfalls im Lehrerkollegium oder bei der Schulleitung Zusatzmühen durch Umorganisation verursachen, wenn sie Rückgrat zeigen. Darauf erhielt ich sinngemäss zur Antwort, dass man das (Schüler in die konfessionelle Messe begleiten) im Wallis als Lehrperson halt einfach zu tun habe . Beim Berufseintritt im Wallis "weiss man ja, worauf man sich einlässt".</p>
<p>Das Gespräch wurde dann auf meine persönliche Situation an der Orientierungsschule Stalden gelenkt. Ich erwähnte (wie ich das den Printmedien und dem Radio Rottu gegenüber auch schon gemacht habe), dass ich an der Schule gerne unterrichte, und ob meiner Religionslosigkeit kein Mobbing oder ähnliches zu ertragen habe. Ich erwähnte lobend sowohl die Schulleitung als auch meine Kollegen, welche im organisatorischen Bereich Flexibilität zeigen, so dass ich pro Jahr nur etwa 10-15 religiöse Anlässe zu besuchen habe und während der verbleibenden Anlässe jene Schüler beaufsichtige, welche keiner Religion oder einer anderen als der römisch-katholischen angehören. Ebenfalls hat die Schulbehörde der Bevölkerung gegenüber bereits erklärt, dass sie von meinem Mangel an römischer Katholizität weiss.</p>
<p>Es wurde dann angeregt, bei der Schulbehörde/Schulleitung formell anzufragen, ob ich denn überhaupt im Stande sei, Art. 3 des Schulgesetzes zu erfüllen.</p>
<p>Die Dienststelle hat keine systematische Kenntnis davon, in welchen Schulen/Schulzimmern Kruzifixe oder Kreuze hängen. Ich regte die DfU an, die Schulleitungen zu informieren, dass ein <a href="http://www.frei-denken.ch/de/2009/11/keine-religiosen-symbole-in-offentlichen-schulen/">eindeutiges Bundesgerichtsurteil</a> zu diesem Thema bestehe. Falls Eltern oder religionsmündige Schüler das verlangen, ist das Kruzifix anstandslos zu entfernen. Ich äusserte Bedenken, dass ohne genaue Information einige Schulleitungen vielleicht harsch oder anderweitig unangemessen reagieren könnten (analoge Beispiele aus Gemeindeverwaltungen sind uns durchaus bekannt).<br />
Das Departement sieht keinerlei Anlass, die Schulleitungen zu diesem Thema eingehender zu informieren.</p>
<p>(Nebenbemerkung mit kleinem literarischen Exkurs Richtung Aufklärung, d.h. Heinrich Heine: Die Entscheidung, dass man Schulleitungen und allenfalls Eltern nicht besser über ihr Recht zum Kruzifix-Entfernen informieren müsse, wirkt reichlich arbiträr (aus unserer sichtweise natürlich sogar: tendenziös). Von Eltern mit Kindern, welche besonderer Unterstützung bedrüfen, wird z.B. auch nicht erwartet, dass sie Formulare und Reglemente selbstständig finden und ausfüllen. Es kann jedoch sein, dass dieser <a href="http://books.google.ch/books?id=qrZAAAAAcAAJ&#038;pg=PA17&#038;dq=heinrich+heine+und+er+hinkte&#038;hl=de&#038;ei=LtNtTL_sDtW6jAfns7X7CA&#038;sa=X&#038;oi=book_result&#038;ct=result&#038;resnum=1&#038;ved=0CDEQ6AEwAA#v=onepage&#038;q&#038;f=false">Vergleich hinkt</a>.)</p>
<p>An vielen Primarschulen schwappen die Vorbereitungen auf die konfessionellen Ereignisse der ersten Kommunion und der Firmung in viele Bereiche der Schule AUSSERHALB des Religionsunterrichts über. Beispiele: Im Werkunterricht (Technisches Gestalten) und im Zeichnen (Bildnerisches Gestalten) wird an der Altardekoration und ähnlichem gearbeitet, im Musikunterricht werden Lieder für die Messgestaltung vorbereitet, im Deutsch werden auch religiöse Themen gewählt etc. Die Freidenker-Vereinigung hätte sich gewünscht, dass die DfU Informationen an die Schulen richtet, dass in diesem Bereich konsequenter auf die Neutralität der Schule geachtet werden muss, dass die Lehrpersonen und Schulleitungen in dieser Hinsicht sensibler arbeiten sollen. Immerhin: Bei der bestehenden Situation ist es für konfessionslose oder andersgläubige Eltern sehr schwierig, ihre Kinder tatsächlich von Erstkommundion und Firmung "dispensieren" zu lassen.<br />
Die DfU sieht keinen Bedarf, Informationen zu versenden.</p>
<p>Es existieren gemäss DfU keine Weisungen oder ein Verbot, dass die Lehrperson die Lektion oder den (Halb-)Tag mit einem konfessionellen Gebet startet.</p>
<p>Neben vielen nützlichen Hinweisen (z.B. auf den Erziehungsrat) bleibt also kein zählbarer Erfolg. Wenigstens wissen wir jetzt, dass von der DfU keine Aktionen für mehr Neutralität der Schule oder säkularere Einstellungen zu erwarten sind.<br />
Zudem bleibt bei einem Juristen ein schlechter Beigeschmack übrig, der sich mehrere Male im Verlauf des Gespräches bemüssigt fühlt, Sätze zu äussern, die mit "Jetzt muss ich als Christ aber auch etwas dazu sagen...". Bei verschiedenen Anlässen während des Gesprächs hat er bezeugt, dass er von säkularem Staatsverständnis entweder nicht viel hält oder damit nicht bekannt ist. Wenn ein Jurist in einem Gespräch wie dem hier geschilderten äussert "... ich akzeptiere es nicht, wenn man die Kirche [gemeint war die RKK] als Sekte bezeichnet...", und zwar in einem Ton, der mich dazu veranlasste, doppelt zu versichern: "Ich habe die (RK)Kirche nicht als Sekte bezeichnet."*,  so ist es nicht weit her mit Neutralität. Dass er nicht christlicher Apologet, sondern juristischer Berater zu sein hat, viel ihm nicht ein oder auf. Am Schluss des Gespräches wurde ich von ihm (natürlich mag das als persönlicher Ratschlag gedacht sein...) gemahnt, den Christen gegenüber doch bitte die selbe/ähnliche Toleranz zu zeigen, die ich von meinen Lehrerkollegen spüre/erlebe. Es ist nun nicht gerade mein erster Gedanke, dass die Christen im Wallis in einer sonderlich bedauerns- oder schützenswerten Position seien. Und so vorbildlich aufgeklärt sich verschiedene Leute aus meinem Umfeld auch verhalten, die (teils anonyme) Schmähpost an mich bezeugt nicht viel christliche Toleranz.</p>
<p>*Das tat ich im Gespräch nämlich tatsächlich nicht.</p>
<p>Insgesamt ist es für mich bedenklich, dass man als religionsfreier Lehrer überhaupt derart viel Staub aufwirbelt. Sofern die Kirche und Religion in der jetzigen Form an den öffentlichen Schulen präsent bleiben, ist – erstens – eine Verletzung der Religionsfreiheit vieler Lehrpersonen und Schüler Fakt und – zweitens – es findet (mehr oder weniger versteckt) eine Diskriminierung von offen religionlosen Lehrpersonen statt. Wenn der Schule nicht verboten wird, konfessionelle Gottesdienste während der Unterrichtszeit zu besuchen und die Lehrpersonen zur Aufsicht zu verpflichten, so wird es zum Anstellungskriterium bei einem Bewerbungsgespräch, ob die Lehrperson bereit sein wird, Schulmessen zu besuchen.</p>
<p>Mehrere Male im Gespräch wurde darauf hingewiesen, dass es PERSONEN braucht, welche die von mir erwähnten Unstimmigkeiten (aus unserer Sicht) anprangern, allenfalls auch aufsässig sind etcpp. Es braucht also betroffene Personen, die gewillt sind, sich für ihre Rechte einzusetzen.<br />
Die DfU wird von sich aus nichts unternehmen. (Bis auf die Überprüfung, freilich, ob ich Art. 3 erfüllen könne.)</p>
<p>Massnahmen:</p>
<p>Die DfU soll wie angekündigt bei meiner Schulleitung oder der Schulbehörde demnächst nachfragen, ob ich Art. 3 des Schulgesetzes erfülle/erfüllen kann. Ich werde es meiner Schulleitung einfach machen, ein "Nein" auf die Frage zu geben. Ich gestehe es auch hier offen: Ich werde keine Schüler in irgendeiner Art und Weise "als Christ" vorbereiten. Was auf die Feststellung dieser Nichterfüllung folgt, werden wir ja dann sehen.</p>
<p>Als nächster Schritt wird von uns Kontakt zur <a href="http://www.ollo.ch/index_1">ollo</a> gesucht. Es wäre schön, wenn sich zahlreiche Lehrer offen zu ihrer Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Situation äussern würden. Es kann unseres Erachtens nur positiv sein, wenn in diesem Bereich Klarheit geschafft werden kann. Die Lehrpersonen sind mit Reformen, administrativen Arbeiten etc. genügend belastet, da käme vielen eine Entlastung um die religiösen Anlässe und die damit verbundene Organisation wahrscheinlich sehr recht.</p>
<p>Wir werden zudem Kontakte knüpfen mit diversen religiösen Minderheiten im Kanton. Es ist sehr gut möglich, dass viele Eltern aus diesen Religionsgemeinschaften mit der mangelhaften Trennung von Staat und Kirche und der fehlenden Neutralität der öffentlichen Schule nicht einverstanden sind, und die Interventionen von frei denkenden Eltern begleiten würden/werden. Ob von frei denkenden Eltern/Studenten/Schülern oder von religiösen Eltern eine Verbesserung der Situation herbeigeführt wird, ist in dieser Frage wohl sekundär.</p>
<p>Wir werden uns demnächst an die Leitung des Kollegiums Brig wenden, die Situation betreffend Gottedsienstbesuch scheint dort in besonderem Masse unbefriedigend zu sein.</p>
<p>Wir werden zudem Kontakt zum <a href="http://www.vs.ch/public/public_lois/de/LoisHtml/frame.asp?link=400.109.htm">Erziehungsrat</a> suchen und unsere Anliegen dort einbringen.</p>
<p>Wir sind angewiesen auf Eltern, Lehrer, Schüler/Studenten und engagierte Bürger, die bereit sind, für ihre Rechte und Überzeugungen einzustehen. Wir bitten darum, dass sich die betroffenen Personen bei uns melden, so kann das weitere Vorgehen am besten koordiniert werden.</p>
<p>Religion sollte vermehrt Privatsache sein, nicht Sache des Staates. Öffentliche Schulen sollten sich den verschiedenen Religionsgemeinschaften und den Gemeinschaften der Religionsfreien gegenüber neutral verhalten. Freilich sind die Walliser Gesetze im Erziehungsbereich momentan nicht so beschaffen, dass die Durchsetzung solcher Prinzipien viel Aussicht auf schnellen Erfolg hat.</p>
<p>Kommentare und Anregungen sind willkommen!</p>
<p><a title="View DienststelleBlumenthalDef on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/36143580/DienststelleBlumenthalDef" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">DienststelleBlumenthalDef</a> <object id="doc_90409789893660" name="doc_90409789893660" height="500" width="100%" type="application/x-shockwave-flash" data="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" style="outline:none;" rel="media:document" resource="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=36143580&#038;access_key=key-11hlqu3e0605um7e7609&#038;page=1&#038;viewMode=list" ><param name="movie" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf"><param name="wmode" value="opaque"><param name="bgcolor" value="#ffffff"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><param name="FlashVars" value="document_id=36143580&#038;access_key=key-11hlqu3e0605um7e7609&#038;page=1&#038;viewMode=list"><embed id="doc_90409789893660" name="doc_90409789893660" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=36143580&#038;access_key=key-11hlqu3e0605um7e7609&#038;page=1&#038;viewMode=list" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="500" width="100%" wmode="opaque" bgcolor="#ffffff"></embed></object><!--:--></p>
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		<item>
		<title>Valentin Abgottspon ist Kandidat für den Prix Courage des Beobachters</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 13:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Abgottspon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freidenker]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachter]]></category>
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		<category><![CDATA[Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Prix Courage]]></category>

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		<description><![CDATA[Es freut mich ausserordentlich, dass ich einer von sieben Kandidaten für den Prix Courage des Beobachters bin. Es ist eine ausserordentliche Ehre, dass ich die Nominierung erhalten habe. Wer Weiteres über die Geschichte dieses prestigeträchtigen Preises erfahren will, kann sich ja beim Wikipedia-Artikel schlau machen. Alleine schon die Tatsache, dass ich Kandidat bin, bedeutet mir [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es freut mich ausserordentlich, dass ich einer von sieben Kandidaten für den Prix Courage des Beobachters bin. Es ist eine ausserordentliche Ehre, dass ich die Nominierung erhalten habe. Wer Weiteres über die Geschichte dieses prestigeträchtigen Preises erfahren will, kann sich ja beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prix_Courage">Wikipedia-Artikel</a> schlau machen. Alleine schon die Tatsache, dass ich Kandidat bin, bedeutet mir sehr viel. Und hoffentlich bedeutet es auch für die Behörden in Stalden und Sitten etwas.</p>
<p>«Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache.» – Theodor Fontane: Der Stechlin.</p>
<p>Ich hoffe, dass ich über beide Eigenschaften in ausreichendem Masse verfüge und auch weiterhin verfügen werde. Ich bedanke mich schon jetzt bei allen Freunden und Bekannten, welche mir in dieser turbulenten und manchmal dunklen Zeit zur Seite gestanden sind und auch weiterhin zu mir stehen werden.</p>
<p>Wer den Fall noch nicht allzu sehr kennt, sei hingewiesen auf Links mit weiterführenden Informationen:<br />
Eine Zusammenfassung der Geschehnisse inkl. Spendenaufruf wegen der Prozesskosten: Auf meiner <a href="http://www.abgott.ch/misc/?p=589">eigenen Homepage</a> (ausführlich) und auf der <a href="http://www.frei-denken.ch/de/2011/06/prozessunterstutzung-fur-valentin-abgottspon/">Homepage der Freidenker-Vereinigung der Schweiz</a> (kürzer gefasst).<br />
Es existiert auch ein ausführliches und trotzdem auch für den juristischen Laien gut lesbares Rechtsgutachten zum Fall: <a href="http://wallis.frei-denken.ch/?p=1641">Homepage der Walliser Sektion der Freidenker</a>.<br />
Wer etwas wirklich <strong>Haarsträubendes</strong> lesen will, lese z.B. den Artikel zu meiner <a href="http://www.abgott.ch/misc/?p=619">«Ausladung Diplomfeier»</a> oder einen der vielen <a href="http://www.abgott.ch/misc/?p=28">Artikel zu Schmähzuschriften/Aufforderungen zum Suizid</a>.<br />
Zum aktuellen Stand: Der Staatsrat lässt sich viiiel Zeit, schiebt den Entscheid wohl ein bisschen vor sich her: <a href="http://wallis.frei-denken.ch/?p=2039">Rechtsverweigerungsbeschwerde abgelehnt</a>.</p>
<p>In der Ausgabe des Beobachters vom 5. August 2011 sind die sieben verschiedenen Kandidaten (Einzelpersonen oder Gruppen) vorgestellt. Diese Ausgabe des Beobachters erscheint mit sieben verschiedenen Titelbildern mit Portraits der verschiedenen Kandidaten oder Kandidatengruppen vorne drauf.</p>
<p>Das sieht dann in etwa so aus: </p>
<div id="attachment_671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/08/Titelbilder_Beobachter_5_8_2011.jpg"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/08/Titelbilder_Beobachter_5_8_2011.jpg" alt="TitelbilderBeobachter" title="Titelbilder_Beobachter_5_8_2011" width="538" height="720" class="size-full wp-image-671" /></a><p class="wp-caption-text">Titelbilder Beobachter 5. August 2011 Prix Courage</p></div>
<p>Einige Texte zum Prix Courage sind auch frei online abrufbar. Beim folgenden Link findet man Allgemeines zum Prix Courage: <a href="http://www.beobachter.ch/dossiers/prix-courage/">Dossier Prix Courage</a>.</p>
<p>Zudem findet sich auch eine Übersicht der 7 Kandidaten: <a href="http://www.beobachter.ch/dossiers/prix-courage/artikel/18214/">Übersicht</a>.</p>
<p>Ich selber bin Kandidat Nummer 6. Beim angegebenen Link findet sich auch ein etwa zweiminütiger Film: <a href="http://www.beobachter.ch/dossiers/prix-courage/artikel/prix-courage-2011-kandidatur-6_valentin-abgottspon/">Kandidatur Valentin Abgottspon</a></p>
<p>Hier ein Auszug aus dem Text: </p>
<blockquote><p>Prix Courage 2011 Kandidatur 6<br />
Valentin Abgottspon<br />
[…]<br />
<em>Valentin Abgottspon steht ein für eine strikte Trennung von Kirche und Staat.</em><br />
Valentin Abgottspon ist ein Mann ohne religiösen Glauben, aber mit Idealen. Ein Menschenrechtsfanatiker, wie er selbst sagt. Und einer, der sich vehement für die Laizität, die Trennung von Kirche und Staat, einsetzt. Dass er an der Schule in Stalden im Vispertal, wo er einst selbst die Schulbank drückte, unter dem Kreuz Jesu unterrichten soll, kommt für den 31-jährigen Lehrer nicht in Frage. Also versorgt er das Kreuz im Schrank. Und wieso sollte er die Schüler auf die «Aufgaben als Mensch und Christ» vorbereiten, wie es das Walliser Unterrichtsgesetz will? Das widerspreche den Grundrechten. «In der Bundesverfassung steht: ‹Niemand darf gezwungen werden, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen›», sagt Abgottspon. […]</p></blockquote>
<p>Beim angegebenen Link (oder direkt <a href="http://www.beobachter.ch/dossiers/prix-courage/prix-courage-abstimmung/">hier</a>) kann jede und jeder seine Stimme für den Publikumspreis abgeben. Die Personalien müssen nur angegeben werden, wenn man an der Verlosung (zwei Nächte im Hotel Castell in Zuoz) teilnehmen will. Teilnahmeschluss ist der 6. September. Die Preisverleihung findet am 9. September im Studio 1 des Schweizer Fernsehens statt. Ich vorfreue mich schon. Dann werde ich freilich einen Teil des <a href="http://www.denkfest.ch">Denkfests</a> verpassen, aber was will man...</p>
<p>Man kann auch auf andere Weise seine Stimme abgeben (hier mit der Kandidatur 6 &ndash; meiner &ndash; als Beispiel):</p>
<li><strong>Per Telefon:</strong> 0901 595 586 anrufen (kostet 70 Rappen pro Anruf ab Festnetz)</li>
<p></p>
<li><strong>Per Postkarte:</strong> Eine Postkarte an folgende Adresse senden:<br />
Beobachter<br />
Prix Courage<br />
Valentin Abgottspon<br />
Postfach<br />
8074 Zürich<br />
Falls der Name des Favoriten nicht in der Adresse erwähnt wird, am besten links im Postkartentext etwas wie «Kandidat Nr. 6 &ndash; Valentin Abgottspon» hineinschreiben.
</li>
<p></p>
<p>Als Postkartensujet eignen sich eventuell die von Hans Peter Brugger entworfenen Karten zur Bus- und Plakatkampagne: <a href="http://www.wahrscheinlichgibteskeinengott.ch/products-page/">www.wahrscheinlichgibteskeinengott.ch</a>. Hier zwei Beispiele:</p>
<p><a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/08/Booklet-5.jpg"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/08/Booklet-5.jpg" alt="" title="" width="425" height="301" class="aligncenter size-full wp-image-678" /></a><span id="more-670"></span><br />
<a href="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/08/Booklet-7.jpg"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/uploads/2011/08/Booklet-7.jpg" alt="" title="www.wahrscheinlichgibteskeinengott.ch-Postkarte" width="425" height="301" class="aligncenter size-full wp-image-679" /></a></p>
<p>Ich habe es auf Facebook unlängst so formuliert: </p>
<blockquote><p>Freilich gibt es viele Arten, im Leben Courage zu zeigen. Und es ist natürlich so, dass ich z.B. nicht mein Leben aufs Spiel gesetzt habe. Ich freue mich trotzdem über die Kandidatur. Ich hoffe, dass dies etwas zusätzlichen Druck auf die Behörden ausübt und diese nun endlich zu einem Entscheid kommen werden und das Juristische nicht länger hinauszögern und verschieben.</p></blockquote>
<p>Mein Einsatz für Laizität auch und gerade im Wallis ist natürlich nicht wirklich lebensgefährlich. An Leib und Leben bedroht gefühlt habe ich mich bis anhin nicht. Und natürlich sind die Verhältnisse in der Schweiz viel angenehmer für einen Freidenker als jene im Iran oder Afghanistan. Trotzdem hat es meiner Einschätzung nach doch Mut/Courage gebraucht, um zu meinen Überzeugungen zu stehen, mein Rückgrat nicht zu verkrümmen, nicht einfach den Schwanz einzuziehen angesichts behördlicher Willkür und politischer Verleumdung.</p>
<p><a href="http://www.stricker.tv/">Daniel Stricker</a> hat es folgendermassen ausgedrückt: </p>
<blockquote><p>Vergebt Eure Stimme demjenigen, der es Eurer Ansicht nach am meisten verdient. Wer wie ich Valentin Abgottspon wählt, verknüpft die Wertschätzung von Zivilcourage auch noch mit einer wichtigen politischen Botschaft.</p></blockquote>
<p>Medienberichte Oberwallis: <a href="http://www.1815.ch/wallis/aktuell/zwei-mutige-heli-piloten-und-ein-freidenker-nominiert-33817.html">www.1815.ch</a>, <a href="http://www.rro.ch/cms/index.php?page=news&#038;detail=49253">www.rro.ch</a></p>
 <p><a href="http://www.abgott.ch/misc/?flattrss_redirect&amp;id=670&amp;md5=f82196392f6e6769a8b1aba66cb823f1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>blogspot.com-Problem erzwingt Artikel zur Nudelsieb-Piratenoutfit-Kontroverse</title>
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		<comments>http://www.abgott.ch/misc/?p=658#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 14:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Abgottspon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freidenker]]></category>
		<category><![CDATA[Schwachfug]]></category>
		<category><![CDATA[Burka]]></category>
		<category><![CDATA[Discordia]]></category>
		<category><![CDATA[Diskordianismus]]></category>
		<category><![CDATA[Eris]]></category>
		<category><![CDATA[Identitätskarte]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Alm]]></category>
		<category><![CDATA[Passfoto]]></category>
		<category><![CDATA[Spaghettimonster]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich dem Bruder Spaghettus ja nur «kurz» danken, dass er im Artikel Hilfe für Valentin Abgottspon auf der Internetseite der Sektion Uckermark der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland auf meinen Fall und den Spendenaufruf aufmerksam machte. Dann erhielt ich allerdings eine Fehlermeldung, dass ICH mich kürzer als 4096 Zeichen zu fassen hätte. Und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich dem Bruder Spaghettus ja nur «kurz» danken, dass <a href="http://dubiator.wordpress.com/2011/05/09/einfache-ethik/">er</a> im Artikel <a href="http://fsm-uckermark.blogspot.com/2011/07/hilfe-fur-valentin-abgottspon.html">Hilfe für Valentin Abgottspon</a> auf der Internetseite der Sektion Uckermark der Kirche des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster">Fliegenden Spaghettimonsters</a> Deutschland auf meinen Fall und den Spendenaufruf aufmerksam machte. </p>
<p>Dann erhielt ich allerdings eine Fehlermeldung, dass ICH mich kürzer als 4096 Zeichen zu fassen hätte. Und derlei Zensur- und Gedankeneinschränkungsgebaren stösst bei mir &ndash; doch lieber ausschweifend und ausführlich Formulierendem &ndash; natürlich auf scharfe Ablehnung.</p>
<p class="flickrTag_container"><a href="http://farm7.static.flickr.com/6027/5977504875_2d4b206901.jpg" class="flickr" title="4096 Zeichen &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/45835090@N00/5977504875/&quot;&gt;view&amp;nbsp;on&amp;nbsp;flickr&amp;raquo;&lt;/a&gt;" rel="lightbox"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6027/5977504875_2d4b206901_m.jpg" alt="BildschirmfotoSpaghettus" class="flickr small photo" /></a></p>
<p>Also mache ich halt einfach einen (einigermassen ausführlichen) Blogartikel aus meinem Kommentar/Dank/Hinweis.</p>
<p>Wer mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskordianismus">Diskordianismus</a> oder FSM nicht bekannt ist, soll das bitte ergoogeln oder den Links folgen. <a href="http://hpd.de/node/11552">Niko Alm</a> sollte eigentlich mittlerweile auch durch die <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,774219,00.html">Mainstream-Medien</a> allgemeine Bekanntheit erlangt haben. <a href="http://fsm-uckermark.blogspot.com/2011/07/piratenfuhrerschein-der-antrages-wurde.html">Bruder Spaghettus</a> und <a href="http://fsm-uckermark.blogspot.com/2011/07/linguines-fuhrerschein-2-kleines-update.html">Schwester Linguine</a> versuchen in Deutschland, was in Österreich bereits geklappt hat.</p>
<p>Hier seien doch ganz kurz die <a href="http://fsm-nordhessen.blogspot.com/2008/10/10-gebote-oder-lieber-doch-nur-8.html">8 Gebote des Fliegenden Spaghettimonsters</a> zitiert (wie unten erwähnt, ich selber gehöre nicht zur FSM-Kirche):</p>
<blockquote><p>Die 8 Bitten des FSM</p>
<p>1. Es wäre mir irgendwie lieber, wenn du es sein ließest, dich wie ein oberheiliger Heuchler aufzuspielen, wenn du meine nudlige Güte beschreibst. Wenn irgendwelche Leute nicht an mich glauben, ist das echt okay. Ich bin nicht so eitel. Außerdem: Es geht nicht um diese, also weich nicht vom Thema ab.</p>
<p>2. Es wäre mir irgendwie lieber, wenn du es sein ließest, meine Existenz als Mittel zu benutzen, zu unterdrücken, jemanden zu deckeln, zu bestrafen, fertigzumachen und/oder du weißt schon. Ich verlange keine und benötige keine Opfer. Und Reinheit ist was für Trinkwasser, nicht für Menschen.</p>
<p>3.Es wäre mir irgendwie lieber, du ließest es sein, Leute wegen ihres Aussehens zu beurteilen oder was für Klamotten sie anziehen, oder wie sie reden, oder wie auch immer - sei einfach nett, okay? Oh, und kriegt das mal in eure Dickschädel: Frau = Person. Mann = Person. Klar? Klar. Eine ist nicht besser als der andere, solange wir nicht über Mode reden. Tut mir leid, aber ich hab das den Frauen überlassen und einigen Kerlen, die den Unterschied zwischen <a href="http://www.code-knacker.de/farbnamen.htm">dunkeltürkis</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karmin">scharlachrot</a> kennen.</p>
<p>4. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest es sein lassen, dich in Sachen zu verstricken, die dich selbst bloßstellen oder du tust sie mit deinem einwilligenden, verantwortlichen Partner legalen Alters und entsprechender geistiger Reife. Für jeden, der jetzt Einspruch erheben sollte, denke ich, ist der passende Ausdruck: Hau ab und fick dich selbst, es sei denn, die Person fände das anstößig. In dem Fall können sie den Fernseher mal ausschalten und spazierengehen.</p>
<p>5. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest dich nicht mit den scheinheiligen, frauenfeindlichen, hasserfüllten Ideen anderer konfrontieren, jedenfalls nicht auf leerem Magen. Iss, trink, dann schnapp dir den Bastard !</p>
<p>6. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest es sein lassen, mir Multimillionendollar-Kirchen, Moscheen, Tempel, Schreine für meine Nudlige Güte zu bauen, wenn das Geld besser verwendet werden könnte, um (such dir was aus):<br />
1. Armut zu beenden<br />
2. Krankheiten zu heilen.<br />
3. In Frieden zu leben, mit Leidenschaft zu lieben und die Kosten von Kabelfernsehen zu senken.<br />
Mag ja sein, dass ich ein komplexes, allwissendes Kohlenwasserstoffwesen bin, aber ich mag die einfachen Dinge im Leben. Ich muss es wissen, ich bin der Schöpfer.</p>
<p>7. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest nicht rumgehen und Leuten erzählen, ich würde zu dir sprechen. Du bist nicht SO interessant. Nimm dich mal zurück. Und ich sagte dir bereits, dass du deinen Mitmenschen lieben sollst, kannst du keinen Hinweis erkennen?</p>
<p>8. Es wäre mir irgendwie lieber, du ließest es sein, andere so zu behandeln, wie du nicht selbst gern behandelt werden möchtest, es sei denn, du bist mit Sachen zugange, in denen, ähm, eine Menge Leder, Gleitcreme und Las Vegas eine Rolle spielen. Sollte die andere Person auch darauf abfahren, dann macht es, siehe auch Punkt 4, macht Fotos und bei der Liebe Mikes, benutzt KONDOME! Hätte ich nicht gewollt, dass es sich gut anfühlt, dann hätte ich Stacheln oder so drangebastelt.<br />
_________________<br />
Bobby Henderson</p></blockquote>
<p>Und ein Fernsehauftritt beim hr von Bruder Spaghettus (nein, das ist KEIN sächselnder Santa Claus!):</p>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/0nTxghEcNAE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Hier also, was eigentlich ein Kommentar hätte werden sollen:</strong></p>
<p>Sehr verehrter Bruder Spaghettus!</p>
<p>Herzlichen Dank für die freundlichen Worte und den Aufruf, den Spendenaufruf aufzurufen.</p>
<p>Die Haupt-URL hierzu lautet jedoch: <a href="http://www.frei-denken.ch/de/2011/06/prozessunterstutzung-fur-valentin-abgottspon/">http://www.frei-denken.ch/de/2011/06/prozessunterstutzung-fur-valentin-abgottspon/</a> (Webseite der Freidenker-Vereinigung der Schweiz), was du verlinkt hast, war auf meiner privaten Homepage, ist jedoch auch okay.</p>
<p>Für mich als altgedienten Diskordianer seid ihr FSMler freilich lediglich Herätiker und Holzwegspazierer. Ich finde eure Existenz dennoch insgesamt benefiziär für die säkulare Bewegung... Und wenn der eine oder die andere aus der Amtskirche über einen Zwischenstopp bei den Ketzern der FSM-Glaubensgemeinschaft dann endlich bei Eris landet, dann ist ALLEN gedient. :)<br />
<span id="more-658"></span><br />
Zu der Nudelsieb/Piratenhut-Debatte: In der Schweiz hat wohl noch niemand (wie in Öe der Niko Alm; allerdings wenig FSM-orthodox, da nicht im Piratenoutfit sondern in einem durch das Evangelium nicht zu rechtfertigende abweichende Kopfbedeckung, oder Bruder Spaghettus und Schwester Linguine in D) einen Führerschein, eine Identitätskarte oder einen Pass beantragt, bei dem auf die tendenzielle Ungleichbehandlung der Religionsgemeinschaften aufmerksam gemacht wird, bzw. wo ausprobiert wird, ob und wie die Gleichbehandlung denn stattfindet.</p>
<p>Ich hatte mich da für die Schweizer Verhältnisse auch mal kurz erkundigt. Das war im Sommer 2010. Aber da ich<br />
1. Diskordianer und nicht FSMler und<br />
2. ein respektiertes Mitglied der Gesellschaft bin, welches nicht provoziert, weil es sonst nie mehr in die <a href="http://wallis.frei-denken.ch/?p=1072">Arena</a> oder den <a href="http://wallis.frei-denken.ch/?p=1576">Club</a> eingeladen wird (vor Millionenpublikum, dazu darf man nicht zu kreativ werden...) und<br />
3. Präsident der Sektion Wallis der Freidenker Schweiz bin (was mit einer gewissen Zurückhaltungspflicht in Sachen öffentlicher Auftritte* einherzugehen hat; <a href="http://wallis.frei-denken.ch/">http://wallis.frei-denken.ch/</a>)<br />
habe ich dann dieses Projekt damals nicht weiter verfolgt.<br />
*Das gilt in der Südwestschweiz. In der Nordostschweiz scheint es okay zu sein, ein alter Ego wie <a href="www.padrebenedetto.com">Padre Benedetto</a> zu haben, und trotzdem staatstragend-subversiv ein Sektionscopräsidentenamt zu bekleiden. Siehe z.B. seine Predigt zu meinem Fall unter <a href="http://www.abgott.ch/misc/?p=582">http://www.abgott.ch/misc/?p=582</a></p>
<p>Ich füge unten die Antwortmail bei. Vielleicht fühlt sich ja ein Schweizer Pastafarianer dadurch angeregt, mal aufm Amt aufzukreuzen.</p>
<p>Liebe Grüsse in den Norden, Valentin Abgottspon<br />
-----<br />
Von: 	schweizerpass[äht]fedpol[Pünktchen]admin[Pünktchen]ch<br />
	Betreff: 	TR: Für MOA: Fotographie Passfoto Pass 10 und Identitätskarte<br />
	Datum: 	10. August 2010 15:53:40 MESZ<br />
	An: 	Abgottspon Valentin <valentin.abgottspon[äht]gmail[Pünktchen]com></p>
<p>Sehr geehrter Herr Abgottspon</p>
<p>Danke für Ihre Anfrage, die wir Ihnen gerne wie folgt beantworten: </p>
<p>Die gesetzliche Grundlage für die Bestimmungen für Schweizerpässe ist das Bundesgesetz vom 22. Juni 2001 über die Ausweise für Schweizer Staatsangehörige (Ausweisgesetz, AwG) SR 143.1 und die Verordnung vom 20. September 2002 über die Ausweise für Schweizer Staatsangehörige (Ausweisverordnung, VAwG) SR 143.11.<br />
Gemäss Art. 9, 13, 61, VaWG wird das Bundesamt für Polizei vom Bundesrat beauftragt, die Anforderungen an das Foto festzulegen.</p>
<p>Fotos mit Kopfbedeckung können ausnahmsweise für Ordensfrauen oder Personen, die einer Glaubensgemeinschaft angehören, welche das Tragen einer Kopfbedeckung in der Öffentlichkeit vorschreibt, bewilligt werden. Diese Regelung richtet sich auch nach den Empfehlungen der Internationalen Zivilluftfahrtsbehörde (ICAO). Ausserdem können Passbilder von Personen, die aus medizinischen Gründen eine Kopfbedeckung tragen, akzeptiert werden. Das Gesicht darf jedoch nicht verdeckt sein.<br />
Stirnbänder oder Mützen müssen nicht aus religiösen Gründen getragen werden.</p>
<p>//</p>
<p>Bedingungen zur Fotographie:<br />
Unter folgendem Link finden Sie die Fotomustertafel im pdf-Format:</p>
<p>http://www.schweizerpass.admin.ch/content/dam/data/passkampagne/definitivefotomustertafel220906.pdf</p>
<p>Aus folgender Liste können Sie entnehmen welche Kantone mitgebrachte (digitale) Fotos akzeptieren http://www.schweizerpass.admin.ch/pass/de/home/ausweise/allgemeines/passbueros.html<br />
Falls Ihr Kanton ein eigenes Foto akzeptiert, achten Sie bitte auf folgende Details :</p>
<p>In der Verordnung des EJPD über Ausweise für Schweizer Staatsangehörige Art. 12 werden die Anforderungen an die Fotografie genauer beschrieben.</p>
<p>Art. 12 Fotografie<br />
1 Sofern die ausstellende Behörde das Mitbringen von Fotos zulässt, muss dieses auf einem unverschlüsselten und nicht gegen Zugriff geschützten USB-Stick (Filesystem FAT 32) in einem separaten Verzeichnis gespeichert sein. Die ausstellenden Behörden haften nicht für allfällige Datenverluste auf dem USB-Stick.<br />
2 Die Fotografie muss als Graustufenbild (8 Bit/Pixel) im Format JPEG6 mit Kompression mit hoher Qualität (Dateigrösse ca. 700 kB) und Baseline (Standard)- Format beigebracht werden. Sie darf nicht retouchiert sein.<br />
3 Mit Ausnahme der Anforderungen betreffend Format müssen die Vorgaben der Fotomustertafel nach Artikel 13 eingehalten werden.<br />
4 Es gelten folgende Anforderungen bezüglich Format:<br />
a. Die Grösse des Bildes muss 1980 × 1440 Pixel (Höhe × Breite) betragen; b. Der Augenabstand (Pupille zu Pupille) muss zwischen 15 und 20 Prozent der Bildbreite betragen; c. Die Augen müssen im Bereich von 50-70 Prozent der Bildhöhe, gemessen vom unteren Bildrand, liegen.<br />
5 Die mitgebrachte Fotografie wird mit einem vor Ort erfassten Bild verifiziert und im System nachbearbeitet. Es besteht kein Anspruch auf Verwendung der Fotografie, wenn diese nicht alle Anforderungen erfüllt.<br />
6 Das Mitbringen einer Fotografie hat keine Gebührenreduktion zu Folge. Der antragstellenden Person wird kein Ersatz für ihre Auslagen erstattet.</p>
<p>http://www.admin.ch/ch/d/sr/1/143.111.de.pdf</p>
<p>Für weitere Informationen und Auskünfte, die Sie nicht auf unserer Website www.schweizerpass.ch finden, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.</p>
<p>Freundliche Grüsse</p>
<p>AXXX MXXXXXXXX</p>
<p>Département fédéral de justice et police DFJP<br />
Office fédéral de la police fedpol<br />
Division Documents d'identité et tâches spéciales<br />
Section Documents d'identité</p>
<p>Nussbaumstrasse 29, 3003 Berne<br />
Tel.	0800 820 008<br />
schweizerpass[äht]fedpol[Pünktchen]admin[Pünktchen]ch<br />
www.passeportsuisse.ch</p>
<p>-----Message d'origine-----<br />
De : valentin.abgottspon[äht]gmail[Pünktchen]com<br />
Envoyé : lundi, 9. août 2010 23:46<br />
À : _FEDPOL-Schweizerpass<br />
Objet : Fotographie Passfoto Pass 10 und Identitätskarte</p>
<p>contactmailintro</p>
<p>You've received a new form based mail from /content/pass/de/misc/conform/jcr:content/par/0001</p>
<p>Values:</p>
<p>Land :<br />
Schweiz</p>
<p>Telefon :<br />
07867108xx</p>
<p>Wohnort :<br />
3933 Staldenried</p>
<p>backpagepath :<br />
/content/pass/de/misc/conform</p>
<p>body :<br />
Sehr Geehrte,</p>
<p>in welchem Dokument/Verordnung etc. stehen die genauen Bedingungen zur Fotographie? Ist das kantonal unterschiedlich?<br />
Mich interessieren insbesondere die Vorschriften zur Kopfbedeckung. Darf bei der Fotografie eine Kopfbedeckung getragen werden? Z.B. eine Baseballkappe, oder ein Hut, ein Zylinder...?<br />
Gibt es allenfalls Zusatzbestimmungen (z.B. für katholische Kleriker, Bischofshut oder ähnliches oder für orthodoxe Juden die Kippa...) Können Sie mir bitte die betreffende Verordnung oder das entsprechende Gesetz nennen?<br />
Mit freundlichen Grüssen, Valentin Abgottspon</p>
<p>elem0005 :<br />
Senden</p>
<p>from :<br />
valentin.abgottspon[äht]gmail[Pünktchen]com</p>
<p>name :<br />
Valentin Abgottspon</p>
<p>subject :<br />
Fotographie Passfoto Pass 10 und Identitätskarte</p>
 <p><a href="http://www.abgott.ch/misc/?flattrss_redirect&amp;id=658&amp;md5=2143471eefbb06b9c6dcd31b63b4ab81" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.abgott.ch/misc/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.abgott.ch/misc/?feed=rss2&#038;p=658</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=Valentin_Abgottspon&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abgott.ch%2Fmisc%2F%3Fp%3D658&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=blogspot.com-Problem+erzwingt+Artikel+zur+Nudelsieb-Piratenoutfit-Kontroverse&amp;description=Eigentlich+wollte+ich+dem+Bruder+Spaghettus+ja+nur+%C2%ABkurz%C2%BB+danken%2C+dass+er+im+Artikel+Hilfe+f%C3%BCr+Valentin+Abgottspon+auf+der+Internetseite+der+Sektion+Uckermark+der+Kirche+des+Fliegenden+Spaghettimonsters+Deutschland...&amp;tags=Burka%2CDiscordia%2CDiskordianismus%2CEris%2CIdentit%C3%A4tskarte%2CNiko+Alm%2CPassfoto%2CSpaghettimonster%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
	</channel>
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