Der Kieselstein des Varone / Pierre De Varone
Walliser Kultur und Sprache für Dummies
Langue et culture valaisanne pour des nuls
Auch also PDF-Datei.
Et aussi en français:
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Hintergründe auf deutsch: Tagesschau
En français: 20 minutes
Im Kruzifix-Streit lässt sich das Kantonsgericht Wallis immer noch Zeit: InfoSperber-Artikel Kanton Wallis auf dem Holzweg
Eine meiner www.news.ch/freidenker-Kolumnen speziell zum Thema Wallis: Der Kanton Wallis als Entwicklungsland
Tipp-Ex: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ig-sorgfalt-und-minister-claude-roch-tipp-ex-11070986.html
Freidenker auf katholischer Wallfahrt nach Medjugorje
Am heutigen Sonntag, dem 29. Juli 2012 fahre ich Richtung Medjugorje ab, und zwar ans Jugendfestival Medjugorje, an dem sich über 50 000 junge Menschen zu einem Festival treffen, das «dein Leben verändern kann».
Wie kommt ein überzeugter Freidenker nun dazu, an einen der berühmtesten katholischen* Wallfahrtsorte zu pilgern? Ich wurde dazu eingeladen und gehe dort mal zum Reinschnuppern hin.
*Die offizielle katholische Kirche ziert sich noch ein bisschen, die Wunder in Medjugorje anzuerkennen. Das tut dem Besucherstrom aber keinen Abbruch, und vor allem innerhalb der charismatischen Bewegung steht «Medju» ganz hoch im Kurs.
Am 11. Dezember 2011 war die Erstausstrahlung der Reportage «Mission Maria – Eine Wallfahrt nach Medjugorje». Man kann sie sich hier ansehen. Ich hatte darauf auf meiner Facebook-Pinnwand hingewiesen und auch kommentiert. Zudem äusserte ich (mehr zum Spass), dass ich da gerne mal hingehen würde, sofern ich einen Sponsor dafür finden würde (denn Geld will ich dafür natürlich keines/nicht allzu viel ausgeben).
Es kamen dann auch rasch 7 Euro zusammen, welche für die Wallfahrt ausgelobt wurden. Wenig später erreichte mich dann das Angebot eines jungen Katholiken, mich nach Medjugorje einzuladen. Ich hatte Martin I. anlässlich des katholischen Jugendtreffens in Brig 2011 kennengelernt. Übrigens: Im Vorfeld dieses katholischen Jugendtreffens wurde von klerikaler Seite her zugesichert, dass «kein einziger Rappen Steuergeld aus dem Wallis» in den religiösen Anlass fliessen würde. Wie man dann in der Roten Anneliese vom April 2011 nachlesen konnte, waren es dann doch mindestens 13200.- Franken. (Kommentar hierzu bei: http://www.abgott.ch/misc/?p=183 weitere Infos: http://www.abgott.ch/misc/?p=481)
Artikel auf Seite 9 des PDFs: «Ihr Kinderlein kommet».
Im Gegenzug hatte ich Martin I. dann eingeladen, an die Europäische Atheisten-Konferenz in Köln zu kommen, leider konnte er an besagtem Wochenende nicht an der Konferenz teilnehmen.
Philipp Möller hat sich ja übrigens auch schon mal in die Höhle des Löwen gewagt, das wurde dann vom Fernsehen begleitet:
Richard Dawkins war für seine Dokumentation «The Root of All Evil?» auch kurz in Lourdes und hat dort ein paar Fragen gestellt: Komplettes Video bei Google.
Ich bin also jetzt unterwegs nach Bosnien-Herzegowina, und bin gespannt auf Diskussionen, Begegnungen und Erlebnisse. Ich gehe nicht dorthin, um zu stänkern oder übermässig kritisch zu sein, ich habe mit meinem Sponsor auch schon besprochen, dass ich wohl nicht an allen Anlässen der Reisegruppe (Gottesdiensten et al.) teilnehmen werde. Wir werden sehen, und ich werde wohl auch gelegentlich darüber twittern. Twitteraccount: @valabg
In den Reisehinweisen hiess es, man solle auch einen Rosenkranz mitnehmen. Dieser Anweisung freilich bin ich nicht gefolgt, habe mir stattdessen ausreichend Lektüre mitgenommen.
Z.B. das Spaghettimonsterevangelium und Thomas Glavinics Unterwegs im Namen des Herrn.
Vielleicht wird es ja doch etwas mit meiner Bekehrung, und ich werde geläutert aus Medju zurükkommen und in den Schoss der katholischen Kirche zurückkehren. Mal sehen. Dann hätten sich die Hoffnungen meines Dorfpfarrers anlässlich des Kirchenaustrittsbestätigungsschreibens doch noch erfüllt:
Es ist unsere Hoffnung und unser Gebet, dass dieser Moment der Verwirrung nicht von Dauer ist.
Dann könnte ich endlich das Buch «Vom Turbo-Atheisten zum Botschafter der Wahrheit und Liebe Gottes» publizieren. Ein finanzieller und publizistischer Erfolg wäre wohl garantiert.
Duden-Eintrag: Wortgewandtheid
Hier also ein weiterer Auszug aus dem Duden, der 2017 erscheinen wird. Ausschnitt aus der linken Spalte, S. 1189.
Speech at CILALP Meeting in Oslo / IHEU General Assembly and Congress
I was a guest speaker at the founding convention of the International Association of the Free Thought in Oslo. And now I'm at the General Assembly and Congress of IHEU. Already met loads of interesting people, and I hope that will continue...
I gave a talk about my case, that I – as a teacher at a state school in Switzerland - was fired for not putting up a crucifix in my class room, fighting for secularism, a skeptic, scientific approach to life and education etc. Switzerland should be secular, the district I live in isn't really.
Vote for the Prix Courage, a very prestigious Swiss prize for outstanding actions: http://www.beobachter.ch/?id=727 (choose Valentin Abgottspon, "Ich will an der Verlosung teilnehmen.*" choose "Nein", that means you don't want to win a week-end in a Swiss hotel, that way you won't have to write down your name, then "Senden")
Call for donations (lawsuit): http://www.frei-denken.ch/de/2011/06/prozessunterstutzung-fur-valentin-abgottspon/ (german)
I made it to the cover of «Beobachter» magazine. 309 000 copies in a tiny country like Switzerland (7 Mio. inhabitants), that's not too bad.
I think it would really annoy the s**t out of the Christian conservative politicians who did this to me and send a strong political sign, if I was to win the Prix Courage...
Votez pour le Prix Courage: http://www.beobachter.ch/?id=727 (choisir Valentin Abgottspon, "Ich will an der Verlosung teilnehmen.*" choisir "Nein", ça veut dire vous ne voulez pas gagner un week-end dans un hôtel, comme ça, il ne faut pas mettre l'adresse, après "Senden", ça veut dire "envoyer")
Jubiläumspost: Vor einem Jahr…
Dieser Post erschien erstmals am 23. August 2010 auf der Webseite der Walliser Sektion der FVS unter dem Titel «Kanton Wallis: Verhältnis Kirche/Religion und öffentliche Schule(n)». Das Gespräch fand am 11. August 2010 in Sitten statt. Zum doppelten Jahrestag – 1 Jahr DfU-Gespräch und 178. Geburtstag Ingersolls – stelle ich die Gesprächsnotiz zum Treffen mit den Vertretern der Dienststelle für Unterrichtswesen hier auch auf meinem privaten Blog noch einmal ein.
Ich blicke natürlich mit einiger Nostalgie zurück auf jene Zeiten, als ich noch unbekümmert-naiv und in einer Parenthese – also sozusagen beiläufig – zu formulieren wagte:
(Denn auch im Wallis gilt die Bundesverfassung.)
Kommentare, Gedanken und Anregungen herzlich willkommen!
Valentin Abgottspon ist Kandidat für den Prix Courage des Beobachters
Es freut mich ausserordentlich, dass ich einer von sieben Kandidaten für den Prix Courage des Beobachters bin. Es ist eine ausserordentliche Ehre, dass ich die Nominierung erhalten habe. Wer Weiteres über die Geschichte dieses prestigeträchtigen Preises erfahren will, kann sich ja beim Wikipedia-Artikel schlau machen. Alleine schon die Tatsache, dass ich Kandidat bin, bedeutet mir sehr viel. Und hoffentlich bedeutet es auch für die Behörden in Stalden und Sitten etwas.
«Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache.» – Theodor Fontane: Der Stechlin.
Ich hoffe, dass ich über beide Eigenschaften in ausreichendem Masse verfüge und auch weiterhin verfügen werde. Ich bedanke mich schon jetzt bei allen Freunden und Bekannten, welche mir in dieser turbulenten und manchmal dunklen Zeit zur Seite gestanden sind und auch weiterhin zu mir stehen werden.
Wer den Fall noch nicht allzu sehr kennt, sei hingewiesen auf Links mit weiterführenden Informationen:
Eine Zusammenfassung der Geschehnisse inkl. Spendenaufruf wegen der Prozesskosten: Auf meiner eigenen Homepage (ausführlich) und auf der Homepage der Freidenker-Vereinigung der Schweiz (kürzer gefasst).
Es existiert auch ein ausführliches und trotzdem auch für den juristischen Laien gut lesbares Rechtsgutachten zum Fall: Homepage der Walliser Sektion der Freidenker.
Wer etwas wirklich Haarsträubendes lesen will, lese z.B. den Artikel zu meiner «Ausladung Diplomfeier» oder einen der vielen Artikel zu Schmähzuschriften/Aufforderungen zum Suizid.
Zum aktuellen Stand: Der Staatsrat lässt sich viiiel Zeit, schiebt den Entscheid wohl ein bisschen vor sich her: Rechtsverweigerungsbeschwerde abgelehnt.
In der Ausgabe des Beobachters vom 5. August 2011 sind die sieben verschiedenen Kandidaten (Einzelpersonen oder Gruppen) vorgestellt. Diese Ausgabe des Beobachters erscheint mit sieben verschiedenen Titelbildern mit Portraits der verschiedenen Kandidaten oder Kandidatengruppen vorne drauf.
Das sieht dann in etwa so aus:
Einige Texte zum Prix Courage sind auch frei online abrufbar. Beim folgenden Link findet man Allgemeines zum Prix Courage: Dossier Prix Courage.
Zudem findet sich auch eine Übersicht der 7 Kandidaten: Übersicht.
Ich selber bin Kandidat Nummer 6. Beim angegebenen Link findet sich auch ein etwa zweiminütiger Film: Kandidatur Valentin Abgottspon
Hier ein Auszug aus dem Text:
Prix Courage 2011 Kandidatur 6
Valentin Abgottspon
[…]
Valentin Abgottspon steht ein für eine strikte Trennung von Kirche und Staat.
Valentin Abgottspon ist ein Mann ohne religiösen Glauben, aber mit Idealen. Ein Menschenrechtsfanatiker, wie er selbst sagt. Und einer, der sich vehement für die Laizität, die Trennung von Kirche und Staat, einsetzt. Dass er an der Schule in Stalden im Vispertal, wo er einst selbst die Schulbank drückte, unter dem Kreuz Jesu unterrichten soll, kommt für den 31-jährigen Lehrer nicht in Frage. Also versorgt er das Kreuz im Schrank. Und wieso sollte er die Schüler auf die «Aufgaben als Mensch und Christ» vorbereiten, wie es das Walliser Unterrichtsgesetz will? Das widerspreche den Grundrechten. «In der Bundesverfassung steht: ‹Niemand darf gezwungen werden, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen›», sagt Abgottspon. […]
Beim angegebenen Link (oder direkt hier) kann jede und jeder seine Stimme für den Publikumspreis abgeben. Die Personalien müssen nur angegeben werden, wenn man an der Verlosung (zwei Nächte im Hotel Castell in Zuoz) teilnehmen will. Teilnahmeschluss ist der 6. September. Die Preisverleihung findet am 9. September im Studio 1 des Schweizer Fernsehens statt. Ich vorfreue mich schon. Dann werde ich freilich einen Teil des Denkfests verpassen, aber was will man...
Man kann auch auf andere Weise seine Stimme abgeben (hier mit der Kandidatur 6 – meiner – als Beispiel):
Beobachter
Prix Courage
Valentin Abgottspon
Postfach
8074 Zürich
Falls der Name des Favoriten nicht in der Adresse erwähnt wird, am besten links im Postkartentext etwas wie «Kandidat Nr. 6 – Valentin Abgottspon» hineinschreiben.
Als Postkartensujet eignen sich eventuell die von Hans Peter Brugger entworfenen Karten zur Bus- und Plakatkampagne: www.wahrscheinlichgibteskeinengott.ch. Hier zwei Beispiele:
blogspot.com-Problem erzwingt Artikel zur Nudelsieb-Piratenoutfit-Kontroverse
Eigentlich wollte ich dem Bruder Spaghettus ja nur «kurz» danken, dass er im Artikel Hilfe für Valentin Abgottspon auf der Internetseite der Sektion Uckermark der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland auf meinen Fall und den Spendenaufruf aufmerksam machte.
Dann erhielt ich allerdings eine Fehlermeldung, dass ICH mich kürzer als 4096 Zeichen zu fassen hätte. Und derlei Zensur- und Gedankeneinschränkungsgebaren stösst bei mir – doch lieber ausschweifend und ausführlich Formulierendem – natürlich auf scharfe Ablehnung.
Also mache ich halt einfach einen (einigermassen ausführlichen) Blogartikel aus meinem Kommentar/Dank/Hinweis.
Wer mit Diskordianismus oder FSM nicht bekannt ist, soll das bitte ergoogeln oder den Links folgen. Niko Alm sollte eigentlich mittlerweile auch durch die Mainstream-Medien allgemeine Bekanntheit erlangt haben. Bruder Spaghettus und Schwester Linguine versuchen in Deutschland, was in Österreich bereits geklappt hat.
Hier seien doch ganz kurz die 8 Gebote des Fliegenden Spaghettimonsters zitiert (wie unten erwähnt, ich selber gehöre nicht zur FSM-Kirche):
Die 8 Bitten des FSM
1. Es wäre mir irgendwie lieber, wenn du es sein ließest, dich wie ein oberheiliger Heuchler aufzuspielen, wenn du meine nudlige Güte beschreibst. Wenn irgendwelche Leute nicht an mich glauben, ist das echt okay. Ich bin nicht so eitel. Außerdem: Es geht nicht um diese, also weich nicht vom Thema ab.
2. Es wäre mir irgendwie lieber, wenn du es sein ließest, meine Existenz als Mittel zu benutzen, zu unterdrücken, jemanden zu deckeln, zu bestrafen, fertigzumachen und/oder du weißt schon. Ich verlange keine und benötige keine Opfer. Und Reinheit ist was für Trinkwasser, nicht für Menschen.
3.Es wäre mir irgendwie lieber, du ließest es sein, Leute wegen ihres Aussehens zu beurteilen oder was für Klamotten sie anziehen, oder wie sie reden, oder wie auch immer - sei einfach nett, okay? Oh, und kriegt das mal in eure Dickschädel: Frau = Person. Mann = Person. Klar? Klar. Eine ist nicht besser als der andere, solange wir nicht über Mode reden. Tut mir leid, aber ich hab das den Frauen überlassen und einigen Kerlen, die den Unterschied zwischen dunkeltürkis und scharlachrot kennen.
4. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest es sein lassen, dich in Sachen zu verstricken, die dich selbst bloßstellen oder du tust sie mit deinem einwilligenden, verantwortlichen Partner legalen Alters und entsprechender geistiger Reife. Für jeden, der jetzt Einspruch erheben sollte, denke ich, ist der passende Ausdruck: Hau ab und fick dich selbst, es sei denn, die Person fände das anstößig. In dem Fall können sie den Fernseher mal ausschalten und spazierengehen.
5. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest dich nicht mit den scheinheiligen, frauenfeindlichen, hasserfüllten Ideen anderer konfrontieren, jedenfalls nicht auf leerem Magen. Iss, trink, dann schnapp dir den Bastard !
6. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest es sein lassen, mir Multimillionendollar-Kirchen, Moscheen, Tempel, Schreine für meine Nudlige Güte zu bauen, wenn das Geld besser verwendet werden könnte, um (such dir was aus):
1. Armut zu beenden
2. Krankheiten zu heilen.
3. In Frieden zu leben, mit Leidenschaft zu lieben und die Kosten von Kabelfernsehen zu senken.
Mag ja sein, dass ich ein komplexes, allwissendes Kohlenwasserstoffwesen bin, aber ich mag die einfachen Dinge im Leben. Ich muss es wissen, ich bin der Schöpfer.7. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest nicht rumgehen und Leuten erzählen, ich würde zu dir sprechen. Du bist nicht SO interessant. Nimm dich mal zurück. Und ich sagte dir bereits, dass du deinen Mitmenschen lieben sollst, kannst du keinen Hinweis erkennen?
8. Es wäre mir irgendwie lieber, du ließest es sein, andere so zu behandeln, wie du nicht selbst gern behandelt werden möchtest, es sei denn, du bist mit Sachen zugange, in denen, ähm, eine Menge Leder, Gleitcreme und Las Vegas eine Rolle spielen. Sollte die andere Person auch darauf abfahren, dann macht es, siehe auch Punkt 4, macht Fotos und bei der Liebe Mikes, benutzt KONDOME! Hätte ich nicht gewollt, dass es sich gut anfühlt, dann hätte ich Stacheln oder so drangebastelt.
_________________
Bobby Henderson
Und ein Fernsehauftritt beim hr von Bruder Spaghettus (nein, das ist KEIN sächselnder Santa Claus!):
Hier also, was eigentlich ein Kommentar hätte werden sollen:
Sehr verehrter Bruder Spaghettus!
Herzlichen Dank für die freundlichen Worte und den Aufruf, den Spendenaufruf aufzurufen.
Die Haupt-URL hierzu lautet jedoch: http://www.frei-denken.ch/de/2011/06/prozessunterstutzung-fur-valentin-abgottspon/ (Webseite der Freidenker-Vereinigung der Schweiz), was du verlinkt hast, war auf meiner privaten Homepage, ist jedoch auch okay.
Für mich als altgedienten Diskordianer seid ihr FSMler freilich lediglich Herätiker und Holzwegspazierer. Ich finde eure Existenz dennoch insgesamt benefiziär für die säkulare Bewegung... Und wenn der eine oder die andere aus der Amtskirche über einen Zwischenstopp bei den Ketzern der FSM-Glaubensgemeinschaft dann endlich bei Eris landet, dann ist ALLEN gedient. :)
Staatsrat lässt sich mit Entscheidung Zeit – und bekommt recht
Der Walliser Bote berichtet am 12. Juli 2011 auf Seite 4 über den Entscheid des Kantonsgerichts, dass sich der Staatsrat nicht unbedingt beeilen müsse, einen Entscheid zu fassen:
WB 12 Juli 2011 p4KGRechtsverweigerung Beschwerde
Link auf die PDF-Datei.
Auch www.1815.ch und Radio Rottu Oberwallis berichteten.
Siehe auch den Eintrag auf der Webseite der Sektion Wallis der Freidenker-Vereinigung der Schweiz.
Neulich habe ich formuliert:
Die Behörden bedienen sich ja im Steuertopf für die Anwaltskosten, ich kann das nicht tun.
Das ist immer noch so; Spendenaufruf und Zusammenfassung der Geschehnisse finden sich im Artikel vom 28. Juni 2011 oder auf der entsprechenden Seite der FVS.
Versuche niemals, selbständiges Denken zu verhindern; denn es würde dir sicherlich gelingen [Bertrand Russell]
Er ist einer meiner Lieblingsintellektuellen: Bertrand Russell (1872 - 1970). Ich als Walliser finde diesen Waliser wirklich toll.
Das Zitat aus dem Artikeltitel
Versuche niemals, selbständiges Denken zu verhindern; denn es würde dir sicherlich gelingen.
stammt aus «Die 10 Gebote des Liberalismus», welche in der New York Times am 16. Dezember 1951 erschienen sind.
Im englischen Original lautet es:
Never try to discourage thinking for you are sure to succeed.
Hier eine möglichst genaue Übersetzung (von Herbert Huber, www.gavagai.de, genaue bibliographische Angaben daselbst):
1. Sei Dir nie über etwas absolut sicher.
2. Halte es nicht für lohnend Gründe zu verheimlichen, denn sie kommen eines Tages bestimmt ans Licht.
3. Versuche nie selbständiges Denken zu verhindern, denn es wird Dir sicher gelingen.
4. Wenn Du auf Widerstand stößt – und sei es Dein Ehepartner oder Dein Kind –, trachte ihn argumentativ zu überwinden und nicht mit Autorität, denn ein Sieg durch Autorität ist unecht und trügerisch.
5. Habe keine Hochachtung vor der Autorität anderer, denn es gibt immer Autoritäten mit gegenteiliger Ansicht.
6. Unterdrücke nicht gewaltsam Meinungen, die Du für verderblich hältst, sonst unterdrücken sie Dich.
7. Fürchte dich nicht davor, ausgefallene Ansichten zu vertreten; jede heute anerkannte Ansicht war einmal ausgefallen.
8. Freue dich mehr über scharfsinnigen Widerspruch als über passive Zustimmung, wenn Dir Klugheit angemessen wert ist, dann liegt im Widerspruch eine tiefere Zustimmung.
9. Halte Dich peinlich genau an die Wahrheit, auch dann, wenn sie beschwerlich ist; denn es ist beschwerlicher, wenn du versuchst, sie zu verbergen.
10. Beneide nicht das Glück derer, die in einem Narrenparadies leben, denn nur ein Narr hält das für Glück.
Er hat sich 1959 auch vor einer Fernsehkamera zum Thema Gott und so weiter geäussert:
Ein sehr lesenswertes Stück Text aus der Feder oder der Schreibmaschine Russells ist übrigens auch der Text «Why I am Not a Christian» (dt. «Warum ich kein Christ bin»).
Dieser Text wurde erstmals am 6. März 1927 als Vortrag vor der Südlondoner Sektion der National Secular Society gehalten. Hier der Anfang dieses immer noch lesenswerten Textes von diesem aussergewöhnlichen Denker und Schreiber.
Warum ich kein Christ bin
Wie Sie gehört haben, lautet das Thema, über das ich heute zu Ihnen sprechen möchte: "Warum ich kein Christ bin." Vielleicht sollte man zu allererst klarzustellen versuchen, was unter dem Wort "Christ" zu verstehen sei. Es wird heutzutage von sehr vielen Menschen in einer recht allgemeinen Bedeutung gebraucht. Manche verstehen darunter bloß eine Person, die sich bemüht, ein gutes Leben zu führen. In diesem Sinne gäbe es vermutlich in allen Sekten und Bekenntnissen Christen; ich glaube jedoch nicht, dass das die wahre Bedeutung des Wortes ist, und zwar schon deshalb nicht, weil das heißen würde, dass alle Menschen, die keine Christen sind - alle Buddhisten, Konfuzianer, Mohammedaner usw. -‚ nicht bemüht wären, ein gutes Leben zu führen.
Rote Anneliese April 2011 online, Fragen bezüglich der Finanzierung des katholischen Jugendtreffens
Die Ausgabe der Roten Anneliese vom April 2011 ist mittlerweile kostenlos im Archiv auf deren Webseite erhältlich: http://www.roteanneliese.ch/wp-content/uploads/2011/06/RA-217-2.pdf
Das Hauptthema ist Fukushima. Die RA widmet sich jedoch auch der Finanzierung des katholischen Jugendtreffens in Brig und den falschen Ankündigungen von Paul Martone in dieser Angelegenheit.
RA-217-2KatholischesJugendtreffen
Link auf die PDF-Datei.
Es mag sich lohnen, zwei ältere Artikel hierzu zu lesen:





